Ab 1. Dezember gehört das x86er Geschäft der IBM zu Lenovo

Think- + x-, die neuen Lenovo-Server für das Datacenter

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Die jüngsten Think Server

Diese Anforderungen sollen die Rack-Systeme „Think Server RD550“ und „RD650“ sowie das Tower-Modell „Think Server TD350“ erfüllen. Alle drei Server hat Lenovo speziell für die Bedürfnisse traditioneller und softwarebasierter Datencenter-Umgebungen entwickelt.

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Das Modell RD550, gedacht für Branchenanwendungen und rechenintensive Arbeitslast kann bis zu zwölf Festplatten und bis zu 26,4 Terabyte internen Speicher beherbergen. Damit liefert Lenovo die Leistung und Kapazität eines 2U-Systems im 1U-Formfaktor.

Das größere 2U-Modell RD650 nimmt bis zu 26 Festplatten auf und kann bis zu 74,4 Terabyte internen Speicher abbilden. Das Modell ist für speicherfressende Anwendungen, wie Datenbanken, Datenanalyse-Cluster und Video-Streaming gedacht.

Zwei Rack-Server-Modelle

Beide Rack-Server sind in hybriden Gehäuse-Konfigurationen verfügbar und erlauben somit Flexibilität und Skalierbarkeit. Je nach Bedarf können Kombinationen aus 2,5- und 3,5-Zoll-Platten eingesetzt und somit mehrschichtige Speicherumgebungen abgebildet werden. Als zusätzliche Option sind zwei M.2 SSDs der Enterprise-Klasse für sicheres Booten sowie SD-Karten für Hypervisor-Booting erhältlich.

Dem Anspruch nach Flexibilität genügend kommen in den Servern erstmalig die Techniken „Any Fabric“-, „Any Bay“- und „Any RAID“ zum Einsatz (siehe: Abbildung 14ff). Any-RAID-Adapter erweitern den Datenschutz und bieten leistungssteigernde Features ohne Belegung der PCIe-Slots. Any Fabric erlaubt eine Vielzahl an I/O-Kombinationen. Das sind im Modell RD550 bis zu 10 GB Ethernet-Anschlüsse und vier Fibre-Channel-Ports; damit wären vier PCIe-Anschlüsse für andere Nutzung frei.

Das Modell RD 650 verfügt zudem über die Technik Any Bay. Sie erlaubt die Anordnung mehrerer unterschiedlicher Storage-Typen im gleichen Laufwerk, von SAS und SATA HDDs bis zu PCIe SSDs2, die über die Frontseite zugänglich sind.

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