6 Argumente für den Thin-Client-Einsatz Thin Clients: Vorteil im Homeoffice

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Viele Unternehmen tun sich schwer damit, sicheres und produktives Arbeiten von zu Hause aus zu ermöglichen. Thin Clients können in solchen verteilten Arbeitsumgebungen für Unternehmen und Mitarbeiter Vorteile bieten meint der Thin- und Zero-Client-Hersteller Rangee.

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Thin Clients sind eine Möglichkeit, die Kontrolle über Geräte von Remote-Workern zu behalten und ihnen eine sichere und komfortable Arbeitsumgebung zur Verfügung zu stellen.
Thin Clients sind eine Möglichkeit, die Kontrolle über Geräte von Remote-Workern zu behalten und ihnen eine sichere und komfortable Arbeitsumgebung zur Verfügung zu stellen.
(Bild: Rangee)

Für viele Menschen ist die Arbeit im Homeoffice in den vergangenen Monaten zum Alltag geworden, und das dürfte noch eine Weile so bleiben. Keine Frage, Corona hat die Arbeitswelt massiv – und auch nachhaltig – verändert. Die Mehrheit der Beschäftigten wünscht sich, auch nach der Pandemie zumindest einige Tage pro Woche im Heimbüro arbeiten zu dürfen, und stößt damit in den Chefetagen zunehmend auf offene Ohren. Darauf müssen sich IT-Abteilungen einstellen, die oft nur schlecht auf Rechner im Homeoffice zugreifen können.

Eine Möglichkeit, die Kontrolle über Geräte von Remote-Workern zu behalten und ihnen eine sichere und komfortable Arbeitsumgebung zur Verfügung zu stellen, ist der Einsatz von Thin Clients. Hersteller Rangee zufolge bieten die schlanken und wartungsarmen Systeme im Homeoffice die folgenden sechs Vorteile:

1. Perfekte Arbeitsgeräte fürs Heimbüro

Thin Clients sind kleine, handliche Geräte, die im Wohnzimmer oder Schlafzimmer nicht viel Platz wegnehmen und, da sie ohne Lüfter und andere bewegliche Teile auskommen, auch keinen Lärm machen. Zudem ist der Stromverbrauch im Vergleich zu einem richtigen PC sehr niedrig. Mitarbeiter und ihre Familienmitglieder können keine eigenen Anwendungen installieren und die Geräte etwa zum Spielen missbrauchen.

2. Geringer Einrichtungsaufwand

Thin Clients sind robust und nur mit wenig Hardware und Software bestückt. So kann nicht viel kaputtgehen. Mitarbeiter können die Geräte ohne Probleme selbst aufstellen, anschließen und in Betrieb nehmen. Es gibt keine Kompatibilitätsprobleme und Performance-Engpässe. Mitarbeiter greifen auf ihre gewohnte Arbeitsumgebung zu und benötigen keine Einarbeitung oder umfangreiche Unterstützung durch den Support.

3. Geringer Wartungsaufwand

IT-Abteilungen müssen aufgrund der sparsamen Hardwarebestückung nur sehr selten Komponenten und gar Geräte austauschen. Die schlanke Firmware benötigt überdies kaum Aktualisierungen – insbesondere Thin Clients auf Linux-Basis brauchen nur selten Updates oder Patches und kommen noch dazu ohne Virenscanner aus. Das entlastet nicht nur IT-Abteilungen, sondern ist auch für die Mitarbeiter im Homeoffice angenehm, weil sie zu Arbeitsbeginn nicht erst den Download und die Installation von Sicherheitsupdates und Patches abwarten müssen. Gibt es doch einmal Firmware-Aktualisierungen oder Konfigurationsänderungen, werden diese aus der Firmenzentrale verteilt und so gesteuert, dass sie nicht in die Arbeitszeit des Mitarbeiters fallen.

4. Hohe Netzwerksicherheit

Unternehmen können die Nutzung unverschlüsselter oder schwach verschlüsselter WLAN-Verbindungen unterbinden und so verhindern, dass die Datenübertragung zum Firmennetzwerk gefährdet wird. Dafür legen sie die WLAN-Sicherheitsstufe auf WPA oder besser WPA2 fest und schränken die Konfiguration der WLAN-Optionen ein. So kann der Benutzer mit dem Thin Client nur Verbindungen aufbauen, die den Vorgaben entsprechen.

5. Volle Kontrolle über Firmendaten

Die Arbeitsumgebung läuft auf einem Server im Unternehmen und befindet sich ebenso wie alle Daten unter voller Kontrolle der IT-Abteilung. Diese nimmt regelmäßig Datensicherungen vor – der Mitarbeiter braucht sich darum nicht zu kümmern und hat keinen Grund, externe Speichermedien an seinen Thin Client anzuschließen. Unternehmen können die USB-Ports daher für Speichersticks, Festplatten und andere Datenträger sperren und so verhindern, dass Firmendaten auf privaten Geräten landen.

6. Flexibler Arbeitsort

Mitarbeiter können bei Bedarf für einzelne Tage aus dem Homeoffice ins Büro zurückkehren, ohne einen Rechner transportieren zu müssen. Sie melden sich dort einfach an einem beliebigen Thin Client an und greifen mit diesem auf ihre persönliche Arbeitsumgebung zu. Wenn Mitarbeiter aus privaten oder beruflichen Gründen viel unterwegs sind und oft von unterschiedlichen Orten aus arbeiten, bieten sich indes Thin Clients im Notebook-Formfaktor an.

„Heimarbeit wird nach Corona nicht einfach wieder verschwinden. Unternehmen müssen daher die in diesem Jahr oft schnell eingeführten, provisorischen Lösungen, die Mitarbeitern das Arbeiten von zu Hause aus ermöglichen sollten, nun durch dauerhafte, sichere und einfach zu verwaltende Lösungen ersetzen“, betont Ulrich Mertz, Gründer und Geschäftsführer von Rangee. „Thin Clients sind die idealen Geräte dafür, weil sie den Mitarbeitern keine Probleme machen und die IT-Abteilung sie gut zentral verwalten kann und dabei alle Anwendungen und Daten unter Kontrolle behält.“

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