Bessere Vernetzung, Skill-Datenbank und SaaS als Schwerpunktthemen Themenerweiterung soll Comteam-Partnern Absatz-Chancen eröffnen

Redakteur: Sarah Gandorfer

Auf der 11. Comteam-Systemhauskonferenz hatte die Kooperation für ihre Mitglieder wieder allerhand Neuigkeiten im Gepäck. Darunter eine bessere Vernetzung zwischen den Partnern und konkrete Vorschläge, welche Themen trotz Krise gut laufen.

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Dieses Jahr hatte Comteam sein Systemhaustreffen an den Timmendorfer Strand gelegt. In der maritimen Umgebungen erfuhren die rund 400 Teilnehmer mehr über die Strategie der Kooperation. Dabei formulierte Comteam-Geschäftsführer Claas Eimer drei wesentliche Strategie-Ziele: „Wir wollen die Mitglieder in ihrer lokalen Bekanntheit stärken, eine bessere Partnervernetzung und konkrete Lösungsvorschläge für bestimmte Themenschwerpunkte bieten.“

Der erste Punkt, die einzelnen Partner bekannter zu machen, soll vor allem über Pressearbeit geschehen. Die Comteam-Pressestelle hat hierzu einen Leitfaden erstellt und steht mit Rat und Tat zur Seite.

Die Zusammenarbeit unter den Partnern soll eine Skill-Datenbank fördern. Sie geht in rund zwei Wochen mit einer optimierten Benutzerführung online. Die Einträge werden zudem nach Aktualität und Qualitätsmerkmalen, wie beispielsweise Vollständigkeit, geordnet. Ein Bewertungssystem über geleistete Dienste – ähnlich dem von eBay – soll den suchenden Partnern zusätzliche Anhaltspunkte bieten. „Wobei wir nur positive Bewertungen sofort veröffentlicht werden“, wirft Eimer ein. „Negativ-Bewertungen gehen zuerst an die Comteam-Zentrale, wo versucht wird herauszufinden, woran es denn gescheitert ist. Wir nehmen eine vermittelnde Rolle ein.“

Qualitätspartner geben Sicherheit

Eine weitere wichtige Neuerung der Skill-Datenbank sind die zertifizierten Qualitätspartner. Diese weisen besondere Kompetenz bei bestimmten Themen auf. Neben sehr hohen und aktuellen Hersteller-Zertifikaten müssen die Qualitätspartner mindestens fünf Referenz-Projekte vorweisen. „Damit diese Referenzen allerdings nicht schon veraltet sind, erwartet die Kooperation jährlich drei ausgeführte Aufträge in dem Kompetenzbereich“, erläutert der Comteam-Geschäftsführer.

Die Qualitätspartner unterliegen zudem klaren Vorgaben, zum Beispiel einer Antwortzeit innerhalb von 24 Stunden, einem Pflichtenheft oder Lösungsblättern und Checklisten für das suchende Mitglied. Letzteres ist wichtig, damit der Partner bei seinem Kunden ein kompetentes Auftreten vorweisen kann, auch wenn er nicht auf den Themenbereich spezialisiert ist.

„Mich freut besonders, dass unsere Mitglieder so aktiv sind“, sagt Eimer. „Denn die verschiedenen Arbeitsgruppen haben das Qualitätspartner-Programm initiiert.“

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr über die Leitfäden zu den absatzträchtigen Themen.

Leitfäden zu absatzträchtigen Themen

Damit auch in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Umsätze stetig steigen, hat Comteam verschiedene Fokusthemen erarbeitet. Hierzu gibt es zum einen Leitfäden, zum anderen Herstellerpartnerschaften. Die zwei großen Blöcke sind Gebäudesicherheit und SaaS, aber auch Gedanken, wie die Händler Geld vom Staat bekommen können, spielen eine Rolle.

Konjunkturpaket anzapfen

Im Rahmen des Konjunkturpakets können Comteam-Partner staatliche Mittel abschöpfen. Als Zielgruppe hat die Kooperation Schulen im Auge und hat für die Mitglieder ein Eventset zur Kundenaquise geschnürt. Dieses umfasst ein erprobtes Veranstaltungskonzept, um Entscheidungsträger in Bildungseinrichtungen zu gewinnen.

Sicherheit

Beim Thema Sicherheit sieht Eimer ebenfalls viel Potenzial: „Die alten analogen Alarmsysteme lagen in den Händen von Elektrofachleuten. Heute wird die Gebäudesicherheit jedoch vielfach in das IP-Netzwerk integriert, so dass es ein Systemhaus-Thema geworden ist.“ Der Industriepartner an der Kooperationsseite ist Abus Security-Center, mit dem auch ein Schulungsprogramm ausgetüftelt wurde.

Software as a Service

Ein weiterer Punkt ist SaaS: „Daran kommt kein Systemhaus mehr vorbei – früher oder später werden die Kunden danach fragen“, so der Geschäftsführer. „Dann muss der Partner eine Antwort parat haben, ansonsten wandert sein Kunde ab.“

Der Systemhausverbund geht mit zwei SaaS-Varianten an den Start. Zum einen Soflex-Office, welches die Microsoft-Business-Productivity-Online-Suite widerspiegelt. Unterstützt wird Comteam hier von Visionapp.

Zum anderen gibt es künftig das Soflex-Archiv, welches komplexe Dienste wie Archivierung, Backup und Recovery über das Internet anbietet. Hier steht Iron Mountain Digital dem Verbund mit seiner Erfahrung bei.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr darüber, wie Comteam seinen Partnern bei Großprojekten künftig besser unter die Arme greift.

Großprojekt abwickeln

Große Projekte gehen meist an große Firmen. Comteam allerdings will allen seinen Partnern die Chance geben, an solchen Ausschreibungen teilzunehmen und diese dann auch zu verwirklichen. Deshalb hat der Verbund den IT-Dienstleister Prometheus an Bord geholt, der nun ebenfalls Kooperationsmitglied ist. Prometheus steht den Mitgliedern bei Großprojekten wie beispielsweise der Ausstattung einer Filialkette mit 10.000 PCs beratend zur Seite und unterstützt beim Rollout. Dabei hat der Dienstleister keinen direkten Zugriff auf den Kunden. Zudem wird Prometheus künftig selbst auf die Verbundpartner zugreifen, wenn der Dienstleister Hilfe bei großen Projekten braucht.

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