Anbieter treibt Netz voran

Telekom NB-IoT in 600 deutschen Orten

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Binnen Jahresfrist will die Deutsche Telekom einen „Großteil Deutschlands“ mit NB-IoT abdecken.
Binnen Jahresfrist will die Deutsche Telekom einen „Großteil Deutschlands“ mit NB-IoT abdecken. (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom setzt verstärkt auf NB-IoT als Wegbereiter für das Internet der Dinge. Derzeit ist das Maschinennetz in über 600 deutschen Orten verfügbar, bis Ende 2018 soll ein Großteil des Landes abdeckt werden.

Der NB-IoT-Ausbau der Deutschen Telekom schreitet voran: Nachdem der Anbieter im Juli des Vorjahres noch auf Infrastrukturen in einigen Regionen verwies, soll das Maschinennetz mittlerweile in über 600 deutschen Orten vorhanden sein. Versorgt werden unter anderem die Ballungsgebiete Berlin/Potsdam, Köln/Bonn, das Ruhrgebiet, Mannheim/Heidelberg und Stuttgart.

Bereits 200 Geschäftskunden sollen die NB-IoT-Dienste der Telekom in Anspruch nehmen und darüber Anwendungen vernetzen. Auch künftig will der Dienstleister sein Netz weiter ausbauen und bis Ende 2018 einen „Großteil Deutschlands“ abdecken.

Die Telekom beschreibt sich selbst als führende Kraft bei der Einführung von NB-IoT in Europa und Nordamerika. So treibe man die landesweite Einführung eines Low-Power-Sensornetzes in den USA bis Mitte des Jahres und in vielen europäischen Märkten bis Ende 2018 voran.

Der landesweite Rollout in den Niederlanden ist seit Mai 2017 abgeschlossen. In Österreich hat die Telekom-Tochter T-Mobile als erster Betreiber NB-IoT kommerziell eingeführt, wobei die Stadt St. Pölten bereits vollständig abgedeckt ist und NB-IoT bis zum Herbst 2018 flächendeckend eingeführt werden soll. In Polen, der Slowakei, der Tschechischen Republik, Ungarn und Griechenland seien die NB-IoT-Netze bereits in vielen Städten aktiv, wobei die landesweite Abdeckung in vielen Ländern ebenfalls bis Ende 2018 erwartet wird.

Die Telekom betrachtet das Internet der Dinge (IoT) als einen der größten Digitalisierungstreiber, NB-IoT wiederum als Wegbereiter für das Internet der Dinge. Dem entsprechend will der Konzern das IoT-Ökosystem auch mit Partnerschaften fördern. Neben den kürzlich gemeinsam mit Fraunhofer IML vorgestellten Open IoT Labs habe man etwa in Budapest ein European Smart Solutions Center gegründet, um NB-IoT-basierte, intelligente Stadtlösungen zu entwickeln und zu implementieren.

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