Ausbau der Colocation-Fläche in Frankfurt Telehouse schafft Platz für Cloud-Anbieter

Autor / Redakteur: Marisa-Solvejg Metzger / Michael Hase

Der Rechenzentrumsbetreiber Telehouse baut seine Colocation-Infrastruktur in Frankfurt aus. Um die steigende Nachfrage von Cloud-Anbietern zu bedienen, erweitert das Unternehmen seine Fläche bis Mitte 2016 um 1.600 Quadratmeter.

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Telehouse-Chef Béla Waldhauser hält den kontinuierlichen Flächenausbaus für die richtige Antwort auf die steigende Kundennachfrage.
Telehouse-Chef Béla Waldhauser hält den kontinuierlichen Flächenausbaus für die richtige Antwort auf die steigende Kundennachfrage.
(Bild: Telehouse)

Erst vor zwei Monaten hat Telehouse in Frankfurt/Main zwei Colocation-Flächen à 400 Quadratmeter in Betrieb genommen. Jetzt baut der Rechenzentrumsbetreiber seine Infrastruktur bereits weiter aus. Dazu errichtet der Anbieter ein zusätzliches Gebäude, das voraussichtlich im zweiten Quartal 2016 fertiggestellt wird. Dort entstehen vier zusätzliche Colocation-Bereiche mit insgesamt 1.600 Quadratmetern Fläche.

Ein Großteil der Fläche, die im Mai in Betrieb ging, war nach Auskunft von Telehouse bereits vor Fertigstellung an Kunden vermietet, insbesondere an Cloud-Anbieter. Momentan verfügt der Colocation-Anbieter noch über freie Kapazität von insgesamt 3.200 Quadratmetern, die bis Ende 2017 komplett vermietet sein sollen. Das Unternehmen, das zum japanischen Telekommunikationskonzern KDDI gehört, kam Anfang 2012 durch den Kauf eines Frankfurter Rechenzentrumsbetreibers auf den deutschen Markt. Seither baut Telehouse die Nutzfläche in der Mainmetropole kontinuierlich aus.

Diese Strategie sieht Béla Waldhauser, CEO von Telehouse Deutschland, durch „die stetige Nachfrage und die Auswahl von Telehouse als längerfristigen Infrastruktur-Partner“ bestätigt. Das umfassende Portfolio an Rechenzentrums- und Netzwerk-Services, das der Colocation-Provider bereitstelle, werde ergänzt um den „Standortvorteil, den Frankfurt/Main als internationaler Hub durch den Internetknoten DE-CIX“ biete.

Ehrgeizige Pläne in London

Telehouse erweitert nicht nur die Rechenzentrumsfläche in Frankfurt, sondern auch im großen Stil in London. Ein geplanter Neubau in den dortigen Docklands wird sich über elf Stockwerke erstrecken und Raum für 23.000 Quadratmeter Colocation-Fläche bieten. Mit „North Two“ entsteht dem Unternehmen zufolge eines der modernsten und energieeffizientesten Rechenzentren in Europa, dessen Ausstattung in puncto Versorgung und Ausfallsicherheit den hohen Telehouse-Standard erfüllen soll.

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