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Telefónica Online Services setzt auf Partner-orientiertes Geschäftsmodell

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Michael Hase / Michael Hase

Kai Stemick leitet als Geschäftsführer die Hosting-Tochter Telefónica Online Services.
Kai Stemick leitet als Geschäftsführer die Hosting-Tochter Telefónica Online Services.

Die im Juli 2011 gegründete Telefónica Germany Online Services (TOS) erweitert ihr Geschäft in Richtung Cloud-Services. Bei der Projektplanung sowie der Anpassung und Implementierung von Applikationen arbeitet das Hosting-Unternehmen eng mit IT-Beratungshäusern zusammen. Auch im Vertrieb stimmen sich Hoster und Partner miteinander ab.

Gerade einmal ein halbes Jahr ist die Telefónica Germany Online Services (TOS) alt. In die Neugründung gliederte die deutsche Landesgesellschaft des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefónica im vergangenen Juli ihr Hosting-Geschäft aus. Dennoch ist das junge Münchner Unternehmen kein Start-up. Zusammen mit dem 2001 übernommenen Service-Provider Mediaways (siehe „Ergänzendes zum Thema“) kommt Telefónica auf mehr als zwölf Jahre Erfahrung im deutschen Hosting-Markt und zählt neben Schlund+Partner (heute 1&1) sowie Strato zu den Pionieren.

Während sich die Mitbewerber aufs Massengeschäft verlegten, konzentriert sich die deutsche Telefónica-Gesellschaft bis heute auf das Hosting großer, hoch frequentierter Online-Portale. Zu den bekanntesten der mehr als 60 Kunden zählen Spiegel Online, ProSiebenSat.1, VZnet, Zalando, Tomorrow Focus und Groupon.

Inkubator für neues Geschäft

Die bisherige Bilanz von Telefónica im Hosting-Markt liest sich durchaus als Erfolgsgeschichte. Warum dann aber ein neues Unternehmen? „Die Gesellschaft wurde als Inkubator ausgegründet, um das Geschäft schneller wachsen zu lassen“, antwortet Kai Stemick, Geschäftsführer der TOS. „Die Eigenständigkeit bietet außerdem den Vorteil, dass wir selbst entscheiden können, welche Partnerschaften wir eingehen.“

Die Münchner beobachten genau, wie sich der Software-Markt derzeit verändert und wie Anwendungen zunehmend in die Cloud verlagert werden. Laut Experton Group erreichte Software as a Service (SaaS) im vergangenen Jahr in Deutschland ein Marktvolumen von 725 Millionen Euro. Bis 2013 werden sich die Umsätze auf 1,7 Milliarden Euro mehr als verdoppeln. An der Entwicklung möchte TOS partizipieren.

Große Portale bleiben ein Schwerpunkt. Für deren Betrieb stellt Telefónica seit jeher die IT-Infrastruktur und das Netz bereit. Das Portfolio hat sich mit Gründung von TOS aber um Application Management und Managed Cloud-Services erweitert.

Arbeitsteilung mit Partnern

Bei der Erstellung und dem Betrieb von Cloud-Services möchte Stemick künftig die gesamte Wertschöpfungskette abdecken: von der Konzeption der Projekte über Anpassung und Implementierung der Anwendungen bis zum Hosting. Dabei sollen Partner eine wesentliche Rolle spielen, wie der langjährige Telefónica-Manager erläutert: „Keiner würde uns derzeit abnehmen, dass wir selbst IT-Consulting oder Applikationsentwicklung anbieten können.“

Für diese Teile der Wertschöpfungskette sind daher Partner zuständig. Nach dem Dreischritt „Plan, Build, Run“ beraten sie die Kunden, planen die Projekte („Plan“), passen Applikationen an und implementieren sie („Build“), während TOS schließlich die Services in Rechenzentren bereitstellt und für den Betrieb verantwortlich zeichnet („Run“). Im Vertrieb kann der Lead sowohl beim Partner als auch bei der Telefónica-Tochter liegen.

Ergänzendes zum Thema
 
Das Unternehmen

Lesen Sie, mit wem TOS bereits als Partner zusammenarbeitet.

Inhalt des Artikels:

  • Seite 1: Telefónica Online Services setzt auf Partner-orientiertes Geschäftsmodell
  • Seite 2: Erste Partner an Bord

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