Server plus Linux: Bundle-Angebot von Fujitsu und Univention Tanze Samba mit mir

Redakteur: Klaus Länger

Das Server-Betriebssystem Univention Corporate Server 4.0 ist nun über den Fujitsu-Distributionskanal erhältlich, entweder als Software pur oder vorinstalliert auf ausgewählten Primergy-Modellen. Mit Samba und einer eigenen Management-Umgebung soll sich die Linux-Distribution aus Bremen besonders gut in ein Windows-Umfeld einfügen.

Firmen zum Thema

Den Fujitsu Primergy RX2540 M1 können Kunden in Zukunft gleich mit dem Univention Corporate Server Version 4.0 bestellen. Der 2HE-Rack-Server ist mit zwei Intel Xeon E5-2600 v3 Prozessoren bestückt.
Den Fujitsu Primergy RX2540 M1 können Kunden in Zukunft gleich mit dem Univention Corporate Server Version 4.0 bestellen. Der 2HE-Rack-Server ist mit zwei Intel Xeon E5-2600 v3 Prozessoren bestückt.
(Bild: Fujitsu)

Fujitsu und der Spezialist Univention intensivieren ihre Zusammenarbeit. Nachdem Fujitsu die jüngste Version des Univention Corporate Server 4 zertifiziert hat, kann die Server-Software nun direkt über den Distributionskanal oder gleich vorinstalliert auf ausgewählten Servern erworben werden. Mit Lizenzen für bis zu 75 User richtet sich das Angebot an kleine und mittlere Unternehmen. Der Corporate Server soll dabei auch als Ersatz für den Small Business Server von Microsoft zum Einsatz kommen, der 2012 durch den funktional eingeschränkten Server 2012 Essentials ersetzt wurde.

Den Käufern der Server-Pakete wird dabei einfache Lizenzierung und flexible Erweiterbarkeit der Anwendungen versprochen.

Bildergalerie

Server mit Apps

Der Corporate Server 4 basiert auf Debian. Das Bremer Unternehmen kompiliert aber seine Distribution aus den Quellcodes selbst. Auf Basis von Samba bietet die Server-Software eine zu Microsoft Active Directory und Microsoft Windows kompatible Benutzerverwaltung mit einem zentralen Benutzer- und Berechtigungsmanagement. Der Server unterstützt neben Windows-Clients auch Mac- und Linux- Arbeitsplätze. Die Administration erfolgt über die Univention Management Console (UMC). Dieses selbst als Open Source entwickelte Verwaltungswerkzeug mit Weboberfläche soll eine zentrale Administration aller Server, virtueller Maschinen, Clients, Benutzer und Berechtigungen erlauben. Zusätzliche vorkonfigurierte Pakete wie etwa Groupware- und Kollaborations-Software, Dokumentenmanagement-Systeme oder Backup-Software lassen sich über das im Server integrierte Univention App Center installieren. Sie werden dann automatisch in die Management-Umgebung eingebunden und lassen sich über die UMC steuern.

Vorteile für die Partner

Für Jörg Brünig, Senior Director Channel Managed Accounts, profitieren auch die Partner von den neuen Angeboten. Denn sie „...können nun ihren Kunden ein auf sie abgestimmtes Bundle schnüren, das deren professionelle Serveranforderungen erfüllt.“

Ähnlich sieht das Cord Martens, Head of Sales bei Univention. Er betont, dass den Partnern in der DACH-Region mit dem Paket nun eine für ihre Kunden abgestimmte und praxiserprobte Komplettlösung bereit steht, die professionelle Serveranforderungen kleiner und mittelständischer Unternehmen optimal lösen soll.

Im Rahmen der Kooperation wird der Corporate Server 4 vorerst auf vier verschiedenen Primergy-Modellen angeboten: Den Rack-Servern RX200 S8 und RX2540 M1 sowie den Tower-Servern TX150 S8 und TX2540 M1. Diese Modelle gehören zu den gängigsten Fujitsu-Servern für kleine und mittlere Unternehmen.

(ID:43231153)