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Tag der Passwortsicherheit: Ein Sündenpfuhl

| Redakteur: Katrin Hofmann

Die Meisten scheinen nicht sensibilisiert, was die Sicherheit angeht.
Die Meisten scheinen nicht sensibilisiert, was die Sicherheit angeht. (Bild: Web.de)

Am 24. Juni ist nicht nur Johannistag anlässlich der Geburt Johannes des Täufers. Nein, Web.de „feiert“ an diesem kirchlichen Gedenktag einen eigenen Tag der Sensibilisierung für mehr Schutz im Internet: den „Tag der Passwortsicherheit“. Eine Studie gibt Auskunft über weit verbreitete Sünden.

Verschiedene Passwörter für die unterschiedlichen Anwendungen beziehungsweise Portale? Man könnte meinen, Internetnutzer sind heutzutage nicht nur durch die NSA-Spionageaffäre sensibilisiert genug, um auf ihre eigene Absicherung zu achten. Weit gefehlt!

Was in der realen Welt nicht exisitiert, ein gemeinsamer Schlüssel für Haustür, Fahrradschloss oder Autotür, ist in der virtuellen Welt weit verbreitet. Knapp 60 Prozent der von Web.de anlässlich des 2011 ins Leben gerufenen „Tages der Passwortsicherheit“ befragten Internetnutzer geben an, für mehrere oder sogar alle Dienste lediglich ein Passwort, also eine Art Generalschlüssel, zu verwenden. Ebenso verheerend beziehungsweise für Hacker oftmals nicht allzu schwer zu knacken: Zum Erstellen von Passwörtern greifen 42,6 Prozent der Befragten auf persönliche Informationen wie Geburtsdaten oder Namen zurück. Das ist die Passwortsünde Nummer 1, gefolgt von der Verwendung über einen längeren Zeitraum hinweg. Zu leichte Passwörter beispielsweise ohne Groß- und Kleinschreibung oder Zahlen, Kennwörter mit wenigen Stellen und Zugangsdaten, die per E-Mail versendet oder auf Zetteln an Dritte weitergegeben werden, nennt Web.de als weitere Sünden. Auch die Eingabe auf unbekannten Websites oder die Speicherung im Browser seien Verfehlungen, die vorkommen.

Sicher positiv dagegen, sofern der User nicht vergesslich ist: 62 Prozent haben ihre Zugangsdaten im Kopf, das heißt nirgendwo noch einmal schriftlich vermerkt.

Darüber hinaus hat Web.de den Schutz der Mobile Devices untersucht und Lücken entdeckt: 17 Prozent sichern ihr Smartphone weder durch eine Pin, ein Entsperrmuster oder eine andere Methode vor dem Zugriff durch Unbefugte. Und lediglich 43,3 Prozent haben eine Anti-Virus-Software in Gebrauch.

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