Alle Augen auf die Server Systemhauspartner für Überwachungstool »Server-Eye« gesucht

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Überwachungs-Software für Server und andere Geräte im Netzwerk sind oft herstellerabhängig, so dass Administratoren vielerorts mit einem Wildwuchs an Tools kämpfen. Michael Krämer, Geschäftsführer und Namensgeber der Krämer IT Solutions GmbH, hat eine unabhängige Lösung entwickelt und sucht nun Partner für deren Vermarktung.

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Michael Krämer ist Geschäftsführer der Krämer IT Solutions GmbH.
Michael Krämer ist Geschäftsführer der Krämer IT Solutions GmbH.
( Archiv: Vogel Business Media )

ITB: Sie bauen gegenwärtig einen indirekten Kanal für Ihr Server-Überwachungstool Server-Eye auf. Was kann die Software denn?

Krämer: Server-Eye ist eine Software zur Überwachung und zum Monitoring von Netzwerken sowie netzwerkfähigen Geräten. Neben den klassischen direkten Überwachungsobjekten wie CPU, RAM und Festplatte kann auch softwarenah überwacht werden, beispielsweise Ereignisanzeigen und Prozesse. Außerdem stellt Server-Eye eine leistungsfähige SNMP-Schnittstelle bereit, um auch externe Geräte wie beispielsweise Switches oder die USV zu überwachen.

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ITB: Wie handhabt der Admin die Software?

Krämer: Neben der klassischen Überwachungs- und Monitoring-Funktion mit entsprechenden Infos über eMail, SMS und Messenger, haben wir eine graphische Oberfläche entwickelt, die den Gesamtstatus der überwachten Systeme auf einen Blick darstellt. Eine wesentliche Funktion ist die langfristige Speicherung der erhobenen Messwerte. Bei einer Problemanalyse kann man zu jeder Zeit auf alle gemessenen Werte zurückgreifen. Mit einer grafischen Darstellung können Verantwortliche Trend-Analysen und entsprechende Berichte anfertigen.

ITB: Was unterscheidet Server-Eye von den Analyse-Tools die oft mit der Hardware mitgeliefert werden?

Krämer: Von Hardware-Herstellern entwickelte Software-Tools überwachen meist nur die Systeme des jeweiligen Unternehmens. Administratoren oder Systemhäuser müssen dadurch die Funktionsfähigkeit ihrer Systeme mit Hilfe der verschiedensten Programme und Tools überprüfen, was in der täglichen Arbeit kaum möglich ist. Server-Eye bietet die Möglichkeit alle Systeme und Geräte über eine Oberfläche zu überwachen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie Server-Eye in der Praxis eingesetzt wird, und wie das Partnerprogramm zur Vermarktung aussieht.

ITB: Wie sieht das in der Praxis aus?

Krämer: Wenn beispielsweise ein Raid-System eingerichtet wird, erfolgt meist gleichzeitig die Einrichtung einer Alarmierung per eMail über einen SMTP-Account. Wenn, sagen wir einmal, in einem halben Jahr ein Fehlerereignis eintritt, wird keine Alarmierungs-Mail verschickt, weil vielleicht der Provider gewechselt wurde oder der SMTP-Account sich geändert hat. Hier hat aber Niemand bedacht, dass irgendwo noch die Raid-Alarmierung diesen Account nutzt. Server-Eye bietet für alle Systeme einen Alarmierungsweg, der auch regelmäßig geprüft und überwacht wird. Somit ist im Fehlerfall auch sicher gestellt, dass der Verantwortliche informiert wird.

ITB: Wo werden welche Komponenten installiert und wie werden die benötigten Serverdaten übertragen?

Krämer: Server-Eye ist ein verteiltes System. Ein kleiner Teil der Software läuft beim Kunden, der komplexe und redundant abzusichernde Teil läuft auf unseren Webservern. Wir erreichen dadurch eine sehr hohe Redundanz, ohne dass der einzelne Kunde mit hohen Verfügbarkeitskosten belastet wird. Dieser SaaS-Ansatz bietet hierbei für unsere Kunden die beste Lösung.

ITB: Wie ist mit Server-Eye Geld zu verdienen?

Krämer: Den größten Mehrwert haben Partner, die im Dienstleistungsbereich aktiv sind. Diese können nicht nur durch den Verkauf unserer Software die entsprechende Marge realisieren, sondern auch die Betreuung der jeweiligen Kunden von Server-Eye übernehmen. Durch die Verbindung von Server-Eye mit Beratungsverträgen und Dienstleistungsangeboten, kann der Partner die Kundenbindung steigern. Durch die Manager-Funktion, kann ein Fachhändler auf einen Blick den Systemstatus aller betreuten Kunden sehen und reagieren.

ITB: Wie unterstützen Sie ihre Channel-Partner bei der Vermarktung?

Krämer: Zertifizierte Server-Eye-3-Partner erhalten Rabattstufen, kostenlose Zertifizierungs-Schulungen, Werbematerialien, kostenfreie Not-for-Resale-Lizenzen, Werbekostenzuschüsse sowie einen direkten und persönlichen Kontakt zu unseren Entwicklern, um auftretende Fragen und Probleme schnell lösen und beantworten zu können.

Kontaktmöglichkeit

Unter www.server-eye.de stehen weitere Informationen zu Server-Eye bereit. Systemhäuser finden über partner@server-eye.de oder per Telefon unter 06881/93629-77 zu einem Ansprechpartner.

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