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Storage und Datamanagement

HSP Summit 2017

Systemhäuser bleiben erste ­Anlaufstelle für den Kunden

| Autor: Michael Hase

Richard Doll, Vice President Business Development bei Fast LTA, hält die Public Cloud wie jedes disruptive Angebot für eine Chance.
Richard Doll, Vice President Business Development bei Fast LTA, hält die Public Cloud wie jedes disruptive Angebot für eine Chance. (Bild: davidsonphoto.com)

Die Public Cloud lässt Systemhäusern genügend Raum, sich mit Lösungskompetenz bei ihren Kunden einzubringen, meint Richard Doll, Vice President Business Development bei Fast LTA. Der Storage-Spezialist tritt als Premium-Partner beim Hosting & Service Provider Summit auf.

ITB: Managed Services bilden inzwischen einen festen Bestandteil des Portfolios vieler Systemhäuser. Daneben konzentrieren sich etliche regionale MSPs ganz auf die Bereitstellung von Services. Sind Public-Cloud-Angebote wie AWS, IBM Bluemix, Microsoft Azure, Salesforce oder die TelekomCloud eine Bedrohung oder eine Chance für diese Häuser?

Doll: Zunächst wirken diese Anbieter disruptiv auf bestehende Geschäftsmodelle und Service-Angebote. Wie in jeder technologischen Veränderung steckt darin jedoch auch die Chance, über Beratung und weitere Dienstleistungen eine Cloud-Plattform für die Systemhauskunden nutzbar zu machen. Die großen Provider stellen erst einmal nur Speicherkapazität und rohe Rechenpower zur ­Verfügung. Den Betrieb steuern sie über Automatismen und Self-Service. Darauf basierend, können Systemhäuser gerade für Mittelstandskunden verschiedene ­Lösungen anbieten und verwalten. So werden sie auch in der Cloud zur ersten Anlaufstelle für ihre Endkunden.

ITB: Ein Blick in die Glaskugel: Werden Unternehmen ihren IT-Bedarf in fünf Jahren weitgehend – oder womöglich sogar ausschließlich – aus der Public Cloud decken?

Doll: In Deutschland werden sie das sicherlich nicht tun. Selbst in den Cloud-affinen USA betreiben Unternehmen, abgesehen von Entwicklungs- und Test-Umgebungen, viele Anwendungen noch immer On Premises. Das Cloud-Geschäft ist bei vielen mittelständischen Software-­Anbietern nach wie vor eine Nische, wenn auch mit guten Wachstumsraten. Der Anteil der Cloud wird zwar steigen, aber innerhalb von fünf Jahren eher unterhalb der 50-Prozent-Marke bleiben. Viele ­Legacy-Anwendungen, die als reine On-Premises-Lösungen konzipiert wurden, werden noch über Jahre einen guten Marktanteil halten.

Ergänzendes zum Thema
 
Der HSP Summit – Inhalte, Konzept und Anmeldung

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