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Partnerschaft mit Provider

Synaxon vermarktet Cloud-Dienste von Busymouse

| Autor: Michael Hase

Synaxon hat ein dediziertes Cloud-Team aufgebaut, das Partner bei ihren ersten Projekten begleitet.
Synaxon hat ein dediziertes Cloud-Team aufgebaut, das Partner bei ihren ersten Projekten begleitet. (Bild: Pixabay)

Mitglieder der Synaxon-Kooperationen iTeam, Microtrend, Akcent und PC-Spezialist können künftig Cloud-Dienste von Busymouse direkt über die Verbundgruppe beziehen.

Synaxon ist eine Vertriebspartnerschaft mit dem hannoverschen Service-Provider Busymouse eingegangen. Somit können Mitglieder der Systemhaus- und Fachhandelskooperationen iTeam, Microtrend, Akcent und PC-Spezialist, die unter dem Synaxon-Dach vereint sind, künftig Cloud-Services von Busymouse direkt über die Verbundgruppe beziehen. Zum Angebot gehören Hosted-Microsoft-Dienste, die virtuelle Server-Umgebung vDataCenter und der File-Sharing-Dienst FileCloud.

Synaxon-Vorstand Mark Schröder sieht im Channel großen Beratungsbedarf in puncto Cloud.
Synaxon-Vorstand Mark Schröder sieht im Channel großen Beratungsbedarf in puncto Cloud. (Bild: Synaxon)

„Der IT-Markt ist im Umbruch“, kommentiert Mark Schröder, Vorstand bei Synaxon, die Zusammenarbeit mit dem Provider. „Als Verbundgruppe begleiten wir unsere Partner aktiv bei der digitalen Transformation und machen sie fit für den Wandel.“ In puncto Cloud bedeute das konkret, dass Synaxon den Fachhändlern helfe, ihre ersten Projekte zu realisieren. Busymouse verfüge über ein interessantes Portfolio, das gute Vermarktungspotenziale für Systemhäuser und Mehrwerte für Endkunden verspreche, so Schröder weiter.

Außer mit Busymouse arbeitet Synaxon auch mit anderen Cloud-Anbietern wie Amazon Web Services (AWS), der Deutschen Telekom und Wortmann zusammen. Für dieses Geschäft hat die Verbundgruppe ein elfköpfiges Projektteam aufgebaut, dessen Experten unterschiedlich spezialisiert sind. Seinen Partnern stellt das Unternehmen so genannte Cloud Solution Architects zur Seite, die sie bei der Entwicklung von Lösungen initial unterstützen. „Wir legen großen Wert darauf, dass wir beim Thema ‚Cloud‘ schlüssig beraten können“, betont Schröder. In dieser Hinsicht bestehe großer Bedarf bei Fachhändlern und Systemhäusern.

Größere Reichweite

Busymouse-Chef Thimo Groneberg ist an der Ausdehnung des Partner-Netzwerks gelegen.
Busymouse-Chef Thimo Groneberg ist an der Ausdehnung des Partner-Netzwerks gelegen. (Bild: Busymouse)

Thimo Groneberg, Geschäftsführer von Busymouse, verspricht sich von der Zusammenarbeit mit Synaxon „eine deutliche Ausdehnung unserer Reichweite im Markt“. Aktuell vertreibt der Provider sein Angebot über rund 1.000 Systemhäuser. Die Services werden auch als White Label bereitgestellt, sodass Vertriebspartner sie unter ihrer eigenen Marke weiterverkaufen und Support dafür anbieten können. Etwa die Hälfte der Reseller nutzt diese Option.

Das niedersächsische Unternehmen wurde im Juni vom Dortmunder Hoster Dogado übernommen, der „Busymouse“ konsequent als Channel-Marke positioniert. Bis dahin konnten gewerbliche Endkunden die Cloud-Services auch direkt bei dem Provider beziehen. Dieser Vertriebsweg steuerte etwa ein Drittel zu den Erlösen bei. Mittlerweile gibt es die Möglichkeit des direkten Bezugs nicht mehr.

Im indirekten Geschäft arbeitet Busymouse seit 2013 mit dem Cloud-Distributor Acmeo zusammen. Das ebenfalls in Hannover ansässige Unternehmen unterstützt Reseller bei der ersten Einrichtung von Services, steht für sie als Ansprechpartner bei Support-Anfragen bereit oder wickelt die monatliche Abrechnung mit ihnen ab. Ähnliche Leistungen wird auch Synaxon in der Kooperation mit dem Provider erbringen. „Im Grunde übernimmt die Verbundgruppe für uns die Rolle eines Distributors“, erläutert Groneberg im Gespräch mit IT-BUSINESS.

Ergänzung zur Distribution

Bei Synaxon betrachtet man das eigene Angebot rund um das Busymouse-Portfolio allerdings nicht als Konkurrenz zur Distribution, sondern „als Ergänzung“, wie Vorstand Schröder beteuert. Aufgabe der Verbundgruppe sei es, die Mitglieder bei der Erschließung neuer Geschäftsfelder bestmöglich zu unterstützen. Dabei arbeite das Unternehmen eng mit seinen Hersteller- und Distributionspartnern zusammen, zu denen auch Acmeo zähle. „Gemeinsam können wir den Fachhandel viel besser und schneller für die nächste Welle im IT-Markt fit machen.“

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