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Acer Global Press Conference in New York Switch zu neuer 2-in-1-Generation

Autor: Klaus Länger

Acer stellt in New York auf seiner weltweiten Pressekonferenz zwei neue 12-Zoll-Modelle der Switch-Baureihe mit Stand und magnetisch anschließbarer Tastatur vor. Das Switch 5 mit lüfterloser Kaby-Lake-CPU kommt mit Fingerprint-Reader, das Switch 3 mit Celeron oder Pentium gibt es schon ab 499 Euro (UVP).

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Acer erweitert die Switch-Familie der 2-in-1-Rechner im Surface-Stil um zwei neue Mitglieder.
Acer erweitert die Switch-Familie der 2-in-1-Rechner im Surface-Stil um zwei neue Mitglieder.
(Bild: Acer)

Laut Acer gehören die 2-in-1-Geräte zu den Erfolgsmodellen des Herstellers. Da der Markt für die vielseitig einsetzbaren Windows-10-Convertibles zudem wächst, zeigt der taiwanische Hersteller auf seiner Word Press Conference gleich zwei neue Geräte: Das Switch 5 und das Switch 3.

Switch 5 mit passiv gekühlter CPU

Das Switch 5 mit 12-Zoll-Display ist eine Weiterentwicklung des vor einem Jahr vorgestellten Switch Alpha 12, das laut Acer-Deutschlandchef Wilfried Thom auch weiter verkauft wird. Wie dieses bietet es ein IPS-Panel mit 2.160 x 1.440 Pixel, also im bei Tablets populären 3-zu-2-Format, sowie eine über eine Doppel-Heatpipe passiv gekühlte CPU. Allerdings steckt nun ein Intel-Core-Prozessor der siebten Generation in dem flachen Tablet. Im Gegensatz zu anderen Herstellern greift Acer dabei nicht zu einem Kaby-Lake-Y mit 4,5 Watt TDP, sondern zu einem schnelleren U-Modell mit 15 Watt TDP sowie HD-620-GPU. Das LiquidLoop-Kühlsystem soll trotzdem dafür sorgen, dass die CPU auch ohne Lüfter mit voller Leistung arbeiten kann. Für den Akkubetrieb gibt Acer eine Laufzeit von bis zu zehn Stunden an. Im Switch 5 kann der Prozessor auf bis zu acht GB LPDDR3 als Arbeitsspeicher zugreifen. Die Top-Option beim Massenspeicher ist eine PCIe-SSD im M.2-Format mit 512 GB Kapazität. Wie schon beim Switch Alpha 12 ist ein USB-C-Port vorhanden, für den Acer auch eine Docking-Station anbietet. Auch ein aktiver Stift mit 1.024 Druckstufen wird unterstützt und gehört bei etlichen Modellen zum Lieferumfang. Eine Neuheit ist der im Power-Button untergebrachte Fingerprint-Reader mit Windows-Hello-Unterstützung. Das nur 5,8 mm hohe Keyboard ist beim Switch 5 im Gegensatz zum Switch 3 mit beleuchteten Tasten ausgerüstet. Der U-förmige Standfuß ist bei beiden Modellen mit einem Federmechanismus versehen, der eine stufenlose Anpassung des Aufstellwinkels mit einer Hand erlaubt.

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Das Switch 5 soll im Juli mit einem Startpreis von 999 Euro (UVP) auf den Markt kommen.

Switch 3 als günstiger Allrounder

Als vielseitiges Gerät zum Surfen, für Office-Anwendungen oder für das Media-Streaming bezeichnet Acer das Switch 3, das im Juli zu einem Preis ab 499 Euro in den Handel kommen soll. Der Prozessor kommt auch von Intel, allerdings setzt Acer hier Pentium- oder Celeron-Modelle auf Apollo-Lake-Basis ein. Daher nutzt Acer beim Switch 3 auch 64 GB eMMC als Massenspeicher, der Arbeitsspeicher ist vier GB groß. Der 12,2-Zoll-Touchscreen mit IPS-Panel liefert beim Switch 3 eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten. Der Acer ActivePen wird auch beim Switch 3 unterstützt.

Mit einem Gewicht von 0,9 kg ist das Switch 3 ohne angedocktem Keyboard einen Hauch leichter, als das Switch 5, das laut Acer 0,92 kg auf die Waage bringt.

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