ROI und Erfolg der Interoperabilität von Microsoft und Novell Suse und Windows – Early Adopter erzielten einen ROI von 82 Prozent

Redakteur: Ulrike Ostler

Die Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Forrester Consulting und Oliver Wyman Group belegen die Vorteile, die die technische und betriebliche Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Novell bietet. Darüber hinaus beschreiben sie den Return on Investment (ROI), den Kunden dadurch erzielen konnten.

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Laut der kürzlich veröffentlichten Studie Total Economic Impact (TEI) von Forrester Consulting haben einige der Early Adopters der Microsoft-Novell Interoperabilität in weniger als einem Jahr einen ROI von 82 Prozent hinsichtlich der Lizenzgebühren, Implementierung und Hardware erzielt.

Die Studie wurde im Auftrag der beiden Unternehmen im Februar 2010 erhoben. Auf der Basis von Interviews mit Kunden, die schon sehr früh auf die Novell/Microsoft-Kombination eingeschwenkt waren, hat Forrester das TEI-Framework entworfen.

Es bezieht sich auf die Vorteile, wenn im Datenzentrum sowohl eine Microsoft-Server-Umgebung als auch das Linux-Derivat von Suse eingesetzt werden. Voraussetzung dafür ist eine Migration von allen übrigen Plattformen auf das Open-Source-Betriebssystem von Novell.

Microsoft und Novell arbeiten seit rund drei Jahren zusammen, um Angebote zu entwickeln, mithilfe derer Kunden ihre individuellen Herausforderungen bestreiten und gleichzeitig ihre technischen und unternehmerischen Zielsetzungen in heterogenen Betriebsumgebungen erreichen können.

Gegen alle Vorbehalte

Die Erfolgsmeldungen sind umso wichtiger für Novell, als das Unternehmen zunächst heftig für die Zusammenarbeit mit Microsoft kritisiert worden war (siehe: Expertenblog „Novell und Microsoft“. Berührungsängste gab es sowohl in der Open-Source-Gemeinde als auch von der Microsoft-Seite.

Nun lösten sich die Animositäten zumindest bei den Unternehmen in Wohlgefallen auf, die sich für diese Kombination entschieden haben und von Forrester befragt wurden. Nach Angaben des Anlalysten-Hauses haben sich seit Beginn der Zusammenarbeit im November 2006 über 500 Kunden für das Interoperabilitätsmodell von Microsoft und Novell entschieden.

Forrester Consulting hat die Kosteneffizienz in den Bereichen Virtualisierung, System- und Identitäts-Management sowie Dokumentenkompatibilität bewertet. So können laut der TEI-Studie Unternehmen, die Suse Linux Enterprise und Windows Plattformen in heterogenen Rechenzentren nutzen, neben signifikanten Kosteneinsparungen und einer gesteigerten Produktivität auch Verbesserungen in der Betriebseffizienz und Systemverfügbarkeit sowie eine größere Agilität im Rechenzentrum verbuchen.

Umfassender Support

Zusätzlich belegt ein Whitepaper der weltweiten Strategieberatung Oliver Wyman Group, dass die „Expanded Support Services“ (ESS) von Novell Kunden in ihren bestehenden Linux-Umgebungen unterstützen und ihnen gleichzeitig den Übergang zu Linux Enterprise Server erleichtern. Das Whitepaper, beauftragt von Novell, befasst sich mit dem Einfluss des Support-Angebots aus der Perspektive von IT-Mitarbeitern.

Im Rahmen der ESS bietet Novell seinen Kunden Support für Linux-Distributionen von Drittanbietern, während sie auf Suse Linux Enterprise Server migrieren. Laur Mark Wohlfarth, Lead Partner für Oliver Wyman, teilten die IT-Mitarbeiter und Entscheider in großen Unternehmen weltweit die gleichen Sorgen: Wird die Linux-Unterstützung den damit verbundenen Kosten gerecht?

Er sagt: „Unsere Studie zeigt, dass die erweiterte Unterstützung von Novell mit dem traditionellen Linux-Modell bricht und IT-Mitarbeitern bei der Verwaltung von Linux-Umgebungen mehr Möglichkeiten bietet, Linux besser in die übergreifende Server-Umgebung zu integrieren.“

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