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Open Source, Quantencomputer und Hybrid Clouds

Suse gibt Ausblick auf die Enterprise-IT-Trends 2018

| Autor / Redakteur: Suse Linux GmbH / Ulrike Ostler

Suse liefert eine Einschätzung der IT-Trends im Enterprise-Umfeld für 2018.
Suse liefert eine Einschätzung der IT-Trends im Enterprise-Umfeld für 2018. (Bild: gemeinfrei: Public Domain Pictures/ monicore /Pixabay / CC0)

Die Digitale Transformation lässt nicht locker: Unternehmen werden sich 2018 mit der Orchestrierung von Cloud-Infrastrukturen ebenso auseinandersetzen wie mit der wachsenden Gefahr von Cyber-Angriffen. Auch die Integration von Legacy-Systemen beschäftigt 2018 die IT-Teams. Doch welche Trends, welche Enterprise-Technologien kommen ihnen dabei zu Hilfe?

OpenStack und Software-definierte Infrastrukturen werden auch in diesem Jahr eine wichtige Rolle spielen. Diese Technologien helfen Unternehmen, steigende Komplexität im Griff zu behalten und den explodierenden Datenmengen Herr zu werden. Dank der wachsenden Nachfrage nach virtuellem Speicherplatz werden wir daher OpenStack und SDI weiterhin oben auf der Liste sehen.

Für Suse sind die folgenden vier Trends 2018 die interessantesten, wenn es um Enterprise IT geht: Hybrid Clouds, Container, Hardware und Open Source.

1. Hybrid-Cloud-Strategien bestehen die Reifeprüfung

Zahlreiche Studien aus dem letzten Jahr zeigen: die Sicherheitsbedenken gegenüber der Cloud zerstreuen sich mehr und mehr. War in der Vergangenheit hauptsächlich die Private Cloud vertrauenswürdig genug, um sensible Unternehmensdaten zu hosten, erkennen immer mehr Unternehmen das Potenzial hybrider Strukturen.

Sei es der Wunsch nach mehr Kosteneffizienz, höherer Flexibilität oder besserer Kollaborationsmöglichkeiten – die hybride Cloud ist in der Unternehmens-IT angekommen. In diesem Jahr gilt es für die IT-Teams nun, ihre Strategien auf Cloud-native Anwendungen auszurichten, um von sämtlichen Vorteilen profitieren zu können und ihren Mitarbeitern das volle Potenzial ihrer Arbeit zur Verfügung zu stellen.

2. Expansion des Container-Ökosystems

Das Open-Source-System „Kubernetes“ automatisiert die Bereitstellung, Skalierung und Verwaltung von Container-Anwendungen. 2018 wird es um die weitere Feinjustierung gehen: Die Kombination von Containern und PaaS-Angeboten wird besonders DevOps-Teams zu größerer Produktivität verhelfen. Zudem wird 2018 der Fokus verstärkt auf Sicherheit, Service-Interoperabilität, Lagerung und Management der Container liegen.

Während sich die Reife und Adoption weiterentwickeln, wird eine weitere Frage sein, ob auf Kubernetes basierende Lösungen konsolidiert werden und sich daraus bereits in diesem Jahr Unternehmen bilden, die sich auf das Management der Container und den zugehörigen Services spezialisieren.

3. Hardware ist die neue Software

Im Konkurrenzkampf gewann bisher die bessere Software-Infrastruktur. Neue Trends wie Machine Learning, Deep Learning und der Vormarsch von Quantencomputern werden jedoch 2018 verstärkt Anforderungen an die Hardware stellen. Besonders die Bedeutung von Quantencomputing, welches spezialisierte Verarbeitungseinheiten zur Optimierung bestimmter Arten von Berechnungen einsetzt, wird in den nächsten Jahren stark zunehmen. Der Markt hierfür wird auf 500 Millionen Dollar im Jahr 2023 geschätzt. In diesem Zuge wird auch die Bedeutung der Hardware-Landschaft im Vergleich zu früheren Zeiten wieder steigen.

4. Offenheit gegenüber Open Source

2018 geht es darum, herauszufinden, wie man verschiedene neue Technologien wie das Internet der Dinge (IoT) und die künstliche Intelligenz (KI) kombinieren kann. Dabei geht es nicht nur darum, diese miteinander zu verbinden, sondern auch darum, neue Technologien in die bestehende Infrastruktur zu integrieren. Die Kombination von Big Data und vorhandenen Analysen mit KI ist ein gutes Beispiel für Technologien, die sich miteinander kombinieren lassen, um effektiver zu arbeiten.

Um hier die größten Erfolge zu erzielen, werden sich Unternehmen öffnen und mit Wettbewerbern zusammenarbeiten müssen. Sich auf offene Standards zu fokussieren und die Vorteile der Open Source zu nutzen, ist daher entscheidender als je zuvor, Eigenentwicklungen oder proprietäre Ansätze werden auf Dauer den immer höheren Anforderungen an Interoperabilität nicht gerecht werden können.

Die digitale Reise geht auch im Jahr 2018 weiter. Während manche Technologien ihren Reifegrad erreichen, müssen Unternehmen auch in der Lage sein, neue Möglichkeiten schnell zu erschließen und in das bestehende System zu integrieren. Dabei wird es entscheidend sein, die verschiedenen Bestandteile schnell kombinieren zu können. Nur so können sie schnell einen echten Mehrwert darstellen und das Unternehmen fit für die Zukunft machen.

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