Tuning-Partner fürs Storage-Netzwerk Stordis gibt Gas beim High-Performance-Computing

Redakteur: Regina Böckle

Value Added Distributor Stordis will im Geschäft mit High-Performance-Computing noch einen Zahn zulegen. Im Visier hat das Unternehmen dabei unter anderem 40-Gigabit-Ethernet-Switches.

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Alexander Jeffries ist Geschäftsführender Gesellschafter von Stordis.
Alexander Jeffries ist Geschäftsführender Gesellschafter von Stordis.
( Archiv: Vogel Business Media )

„Performance ist bei uns Trumpf“, stellt Stordis-Geschäftsführer Alexander Jeffries unumwunden klar, „und zwar in jeder Beziehung.“ Das ist aber nur ein Grund, weshalb der Spezialist für Storage und Networking demnächst weitere Mitarbeiter für Vertrieb und Logistik einstellen will. „Wir werden in den nächsten Wochen unser Portfolio für Anwender aus dem Broadcast- und Medien-Umfeld um einige namhafte Hersteller erweitern“, kündigt der Stordis-Chef an. Ziel sei es, alles, was beispielsweise in der Film-Branche für die High-Definition-Post-Production benötigt wird, aus einer Hand zu liefern. Hohe Bandbreiten und Performance-Werte sind hier ein Muss – darauf hat sich das Unternehmen seit der Gründung vor vier Jahren spezialisiert.

Dass alle Produkte im Portfolio Apples Mac-Welt standardmäßig unterstützen, versteht sich daher fast schon von selbst.

Mit dem europaweiten Exklusiv-Vertrag für Fujitsu-Switches in der Tasche und als Dot-Hill-Channel-Partner der ersten Stunde bedient Stordis hierzulande mittlerweile 250 Systemhäuser. Hinzu kommen 350 Partner in Frankreich und Großbritannien, die aktuell noch von Stuttgart aus betreut werden. Geplant ist, in beiden Ländern Niederlassungen zu gründen.

Ausweitung der Aktivitäten

Chancen für weiteres Wachstum sieht Jeffries auch hierzulande: „Die Nachfrage nach 10-Gigabit-Ethernet-Produkten ist ungebrochen. Denn sie werden im Zuge der Virtualisierung zunehmend in der Standard-Infrastruktur eingesetzt.“

Ab dem ersten Quartal 2011 will man außerdem im 40-Gigabit-Ethernet-Markt kräftig mitmischen und bei der für 2013 angekündigten Erhöhung auf 100 Gigabit ganz vorne dabei sein. „Fibre Channel over Ethernet wird sich in der Breite durchsetzen“, ist Jeffries überzeugt. „Wir haben das Know-how, die Erfahrung – und auch alle Produkte samt Zubehör und Kabeln auf Lager vorrätig, um Partner, die diese Chance nutzen wollen, tatkräftig zu unterstützen“, so der Stordis-Chef.

Auf dem Radar haben die Stuttgarter auch Infiniband-Lösungen: „Wir testen sehr genau die Latenz-Zeiten und prüfen, welche Technologie sich beispielsweise für Simulationen bei der Fahrzeug-Entwicklung am besten eignet.“

Stordis bezeichnet sich selbst als High Performance Distributor. „Diesen Anspruch leben wir auch – bezogen auf Portfolio, Lieferfähigkeit und Zuverlässigkeit ebenso wie auf unsere Kompetenz und Reaktionsgeschwindigkeit“, verspricht Jeffries.

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