Dell Powervault ME5 Storage-System für KMU mit einfachem Management

Von Klaus Länger

Für kleinere und mittlere Unternehmen ist die Storage-Plattform Powervault ME5 von Dell Technologies bestimmt. Die Systeme für DAS und SAN sollen deutlich leistungsfähiger als der Vorgänger und einfach beim Management sein.

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Wie beim Vorgänger Powervault ME4 gibt es drei Basiskonfigurationen des Storage-Systems. Dell Technologies stattet den Powervault ME5 allerdings mit schnelleren Intel-Xeon-Prozessoren auf den beiden Controllern aus.
Wie beim Vorgänger Powervault ME4 gibt es drei Basiskonfigurationen des Storage-Systems. Dell Technologies stattet den Powervault ME5 allerdings mit schnelleren Intel-Xeon-Prozessoren auf den beiden Controllern aus.
(Bild: Dell Technologies)

Dell Technologies löst die Storage-Plattform Powervault ME4 durch die neue ME5 ab. Der Hersteller positioniert die Geräte weiterhin als Einstiegs-Storage-Plattform auf Blockebene für kleine und mittlere Unternehmen. Sie sind laut Hersteller für DAS, hier natürlich bevorzugt im Zusammenspiel mit Poweredge-Servern, und für SAN optimiert. Der Hersteller setzt in den Geräten der ME5-Serie auf den Hot-Swap-fähigen Dual-Active-Controllern leistungsfähigere Intel-Xeon-CPUs ein. Mit ihnen lässt sich eine doppelte Leistung von bis zu 640.000 IOPS gegenüber der ME4-Generation mit ihren Broadwell-Xeons realisieren. Die sequenziellen Lese- und Schreibraten liegen mit 12 beziehungsweise 10 Gbit/s ebenfalls etwa 100 Prozent höher.

Wie schon beim Vorgänger bietet Dell drei Basismodelle des Powervault ME5 an: ME5012 mit 12 Laufwerksschächten für 3,5-Zoll-HDDs, ME5024 mit 24 Einschüben für 2,5-Zoll-Laufwerke und das mit 4HE doppelt so hohe ME5084 mit 84 3,5-Zoll-Laufwerksschächten. Alle drei Modelle lassen sich mit jeweils bis zu drei passenden Erweiterungsgehäusen kombinieren. Die höhere Leistung und die höhere Kapazität von bis zu sechs PB erweitert die Bandbreite der möglichen Workloads. Der Hersteller nennt hier High-Performance-Computing, Datenbanken, VDI im kleineren Maßstab, Security-Anwendungen und den Einsatz für das Edge-Computing.

Die Software auf den Storage-Systemen unterstützt die verteilte RAID-Funktion Adapt für eine schnellere Laufwerkswiederherstellung, Thin Provisioning, Snapshots und Replikation sowie einen SSD-Lese-Cache und ein 3-stufiges Auto-Tiering.

Einfaches Management mit GUI und API

Gerade für kleinere Unternehmen ohne eigene Storage-Administratoren ist eine einfache Verwaltung ihrer Speichersysteme wichtig. Die Powervault-ME5-Plattform bietet dafür den Powervault Manager als zentrale Array-Management-GUI auf HTML5-Basis. Daneben wird die Automatisierung mittels Scripting mit Redfish-, Swordfish- oder CLI-API unterstützt. Zusätzlich lassen sich die Systeme in das Open Management Enterprise (OME) Framework von Dell Technologies integrieren und so gemeinsam mit anderen Produkten des Herstellers wie Servern und Netzwerkinfrastruktur verwalten. Kunden, die Dells Pro-Support-Services für die neue Storage-Serie nutzen, können kostenlos auf den CloudIQ-Dienst zugreifen. Er nutzt Telemetrie und Machine Learning für ein Kapazitätsprognosen und ein vorausschauendes Management.

Die Powervault-ME5-Systeme und Erweiterungsplattformen sind ab sofort verfügbar. Konkrete Preise nennt Dell Technologies nicht, die müssen bei Bedarf erfragt werden. Interessant für Partner ist das OEM-fähige Design der Powervault ME5, die so in Kooperation mit dem Hersteller eigene branchenspezifische Speicherlösungen auf Basis der Systeme mit Dell-Technologies-Branding anbieten können.

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