Speicherumgebungen leichter verwalten Storage Resource Management – eine praktische Einführung

Autor / Redakteur: Wolfgang Weith / Nico Litzel

Storage ist heute das Herz der IT-Umgebung. Auffällig ist jedoch, dass im Vokabular vieler IT-Verantwortlicher der Begriff Storage Resource Management – oder kurz SRM – nicht auftaucht. Dabei ist die Verwaltung der Speicherinfrastruktur für den größten Posten im Speicher-Etat verantwortlich.

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Quelle: Infotouch
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( Archiv: Vogel Business Media )

Obwohl die Preise für Storage-Hardware rapide verfallen (zumindest gemessen am Preis pro Gigabyte), steigen die Umsätze für Unternehmensspeicher und vor allem für die Verwaltung der Storage-Umgebungen rasant an.

Je nachdem, welchem Analysten man Gehör schenkt und wessen Zahlen man betrachtet, fließen heutzutage bis zu 60 Prozent des Speicherbudgets in das Management der Speicherumgebung. Umso interessanter ist es vor diesem Hintergrund, dass bisher in Deutschland nur verhältnismäßig wenige Kunden sich mit dem Thema Storage Resource Management (SRM) ernsthaft beschäftigt haben – obwohl fast jeder Storage-Hersteller die entsprechenden Produkte im Portfolio hat.

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Offensichtlich wird – und das deckt sich mit den Aussagen einer ganzen Reihe von Endanwendern – lieber in die neue Hardware investiert als in das vermeintlich komplexe Thema SRM einzusteigen. SRM-Werkzeuge sind nur für große Umgebungen geeignet, die Integration ist langwierig und kompliziert und die Bedienung ist schwierig, heißt es häufig. Storage Resource Management – richtig eingesetzt – kann jedoch eine sehr große Hilfe sein, die Kundenbedürfnisse auf neuen Wegen erfüllen kann. Hier ein kleiner Ratgeber.

Was ist SRM?

In Anlehnung an die Definition der SNIA (Storage Networking Industry Association) ist SRM ein Teil des Speichermanagements und dient der Steuerung und Überwachung der Speicherressourcen und Datenbestände mit Policies. Ziel ist eine möglichst hohe Performance und Verfügbarkeit aller gespeicherten Daten sowie eine Minimierung der nicht genutzten Ressourcen.

Warum SRM?

Die Antwort darauf ist auch hier klassisch: um effektiver und effizienter zu werden. Effektiv zu sein bedeutet, die richtigen Dinge zu tun, an den richtigen Stellen anzupacken, sei es beim Kapazitäts- oder Performance-Management oder beim Thema Backup. Effizient zu sein bedeutet, das, was getan werden muss, so gut wie möglich mit möglichst wenig Aufwand zu tun, sprich: dem Kunden die bestmögliche Lösung zum kleinstmöglichen Preis anzubieten.

Maximen für »SRM-Baustellen«

Mit einigen Grundregeln erübrigt sich die Angst vor scheinbar komplexen SRM-Projekten und unabsehbaren Folgekosten:

  • Gute Planung und Bedarfsermittlung
  • Implementierung von effektiven und effizienten Methoden des Storage Resource Managements
  • Konzentration auf einen taktischen (und zunächst nicht strategischen) Ansatz
  • Storage Resource Management bedeutet nicht einfach nur zu überwachen und zu beobachten, sondern zu automatisieren und aktiv zu verwalten (zum Beispiel über zentrale Policies)
  • Die Planung sollte auf einen möglichst kurzen Amortisationszeitraum (unter zwei Jahre) ausgelegt sein
  • Der Implementierungszeitraum sollte sehr kurz sein (nie mehr als sechs Monate)

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Storage Resource Management – eine praktische Einführung

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