Partner-Konferenz WWPC 2009: Auftritt des Microsoft-Chefs Steve Ballmer motiviert Partner und verspricht Nachhaltigkeit

Redakteur: Sarah Gandorfer

Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten prophezeit Microsoft-Chef Steve Ballmer, dass der Redmonder Konzern kräftig in Innovationen investiert. Das soll den Partnern helfen, ihren Kunden gegenüber entsprechende Mehrwerte zu bieten. Sein Auftritt auf der weltweiten Partnerkonferenz sorgte bei den Anwesenden für Begeisterung.

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Der Auftritt von Microsoft-CEO Steve Ballmer wurde von den meisten der 6.000 Teilnehmern der Worldwide Partnerconference 2009 in New Orleans freudig erwartet. Schon weit vor Beginn der Keynote füllte sich der riesige Saal. Wie bei allen seinen Ansprachen auf Channel-Veranstaltungen dankte Ballmer zuallererst den anwesenden Partnern.

Dann kam er jedoch ohne Umschweif zur Sache: „Die Zeiten sind schwierig”, stellte er fest. „Trotzdem werden wir gemeinsam voranschreiten. Die Wirtschaft ist überhitzt, aber nichts desto trotz ist es für jeden einzelnen Partner wichtig, seinen Marktanteil zu kontrollieren und auszubauen sowie sich um die dafür nötige Kundenzufriedenheit zu kümmern.”

Ballmer vertritt die These, dass Produktivität zum Wirtschaftsaufschwung beiträgt. Produktivität wiederum wird von Innovationen getragen. Deshalb investiert der Software-Hersteller im laufenden Geschäftsjahr 9,5 Milliarden Dollar in Forschung und Entwicklung. Laut dem Microsoft-CEO sei das mehr, als jeder andere Konzern ausgebe. „Die Nachfrage nach IT ist immer da, egal ob es der Wirtschaft gut geht oder nicht”, so der Microsoft-Chef. „Denn über die Informationstechnologie kann der Endkunde Kosten einsparen und seine Produktivität verbessern

Im Zwiegespräch

Für die zweite Hälfte seiner Keynote holte Ballmer sich Geoffrey Calvin, Redakteur des Wirtschaftsmagazins Fortune, auf die Bühne. Dieser stellte Ballmer Fragen, welche die Partner vorab eingesendet hatten. Darunter auch die, inwiefern die Entwicklungsumgebungen in den kommenden Jahren erhalten bleiben. Ballmer antwortete darauf, dass sich aus der Verbindung von Internet Explorer, Windows und Silverlight ein passables längerfristiges Gebilde ergibt.

Er betonte allerdings: „Unsere Partner haben keine Fünf- bis Zehn-Jahresplanung. Hier geht es eher um die nächsten sechs bis zwölf Monate. Microsoft kann definitiv sagen, dass, falls Neuerungen kommen sollten, die Partner sich langsam daran gewöhnen können.” Außerdem verwies er darauf, dass Leute, die ständige Neuerungen in der Technologie nicht wollten, in der IT falsch aufgehoben seien.

Calvin fragte auch nach den Einschnitten, die Software-as-a-Service-Angebote bei den Resellern verursachen. Solche Angebote hatte auch Microsoft für Office 2010 angekündigt (IT-BUSINESS berichtete). Daraufhin erklärte Ballmer: „Für jede Verringerung an Geschäfts-Chancen tun sich an anderer Stelle zwei, drei andere Möglichkeiten auf. Früher meinte man auch, es sei eine Katastrophe, ein Programm auf den Markt zu bringen, welches keine direkten Eingabe in der Shell hat”.

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