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gfu-Studie zur Smartphone-Nutzung

Ständiger Begleiter in der Hosentasche

| Autor: Ann-Marie Struck

Es ist immer dabei: das Mobiltelefon.
Es ist immer dabei: das Mobiltelefon. (Bild: © DisobeyArt - stock.adobe.com)

Das Handy ist für viele Menschen aus dem Alltag kaum noch wegzudenken. Nur zum Telefonieren nutzen es die wenigsten. Wofür Mobiltelefone genutzt werden und welche Dienste am gefragtesten sind, darüber gibt eine Studie der gfu (gfu Consumer & Home Electronics) Aufschluss.

Ein Tag ohne Smartphone? Das wäre für viele Menschen ein Problem. Das ist nicht weiter verwunderlich, schließlich wird das Device mehr als vier Stunden täglich verwendet. Doch welche Vertragsarten haben die Nutzer? Wie oft wird das Smartphone gewechselt? Antworten auf diese Fragen liefert die gfu-Studie 2019 zur Nutzung von Smartphones.

Bei den Diensten, die am häufigsten über das Smartphone genutzt werden, liegen die Sozialen Medien mit 71 Prozent vorne. Bestellen und Bezahlen von Waren und Dienstleistungen sowie das Lesen von Zeitung oder Nachrichten rangieren mit 65 Prozent auf dem zweiten Platz. Den dritten Platz belegen mobile Preisvergleiche mit 64 Prozent. Auf den weiteren Rängen folgen Buchung von Reisen, Hotel oder Flug (56 %), mobiler Flug-Check-In (49 %), Taxis (36 %) sowie Car Sharing (23 %).

Bei der Nutzung aller Services liegen die 16- bis 39-Jährigen laut der Umfrage über dem Schnitt, gefolgt von der Altersgruppe über 60. Die 40- bis 59-Jährigen nutzen das Handy am wenigsten.

Verträge mit Mobilfunkanbietern werden hingegen ausgeglichen auf die unterschiedlichen Möglichkeiten und Laufzeit abgeschlossen. Laut der Studie der gfu haben 34 Prozent der Teilnehmer einen Vertrag mit einer Laufzeit von zwölf oder 24 Monaten ohne Smartphone vom Netzbetreiber. 27 Prozent nutzen einen Prepaid-Vertrag. Nur 26 Prozent der Befragten entscheiden sich für eine ein- bis zwei-jährige Laufzeit mit Smartphone des Anbieters. Lediglich 14 Prozent besitzen einen kurzfristig kündbaren Mobilfunk-Vertrag.

Mit rund 23 Millionen verkauften Geräten und mehr als 11,5 Milliarden Euro Umsatz stellen Smartphones eine umsatzstarke Produktgruppe auf dem Markt dar. Jedoch werden Smartphones von 60 Prozent der Umfrage-Teilnehmer „seltener als alle 24 Monate“ ausgetauscht. Insgesamt 39 Prozent wechseln ihr Gerät alle 24 Monate und nur vier Prozent alle zwölf Monate. Am häufigsten wechselt die Altersgruppe zwischen 16 und 39 Jahren das Smartphone.

Dabei geben Kunden im Schnitt zwischen 100 und 400 Euro für ein neues Smartphone aus. Knapp jeder Fünfte (19 %) investiert zwischen 400 und 599 Euro. Jeweils 14 Prozent zahlen entweder unter oder 600 bis 700 Euro dafür. Nur sieben Prozent blechen über 800 Euro für ein neues Gerät.

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