Marktzahlen der GfU und GfK Sprit sparen als Verkaufsargument für Navis

Redakteur: Sylvia Lösel

Auch bei den Navigationsgeräten spüren die Händler den Preisdruck deutlich. Dies belegen Zahlen, die die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (GfU) jetzt veröffentlichte.

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Künftig hat der Kunde die Wahl zwischen kürzester, schnellster und umweltfreundlichster Strecke.
Künftig hat der Kunde die Wahl zwischen kürzester, schnellster und umweltfreundlichster Strecke.
( Archiv: Vogel Business Media )

Noch steigen die Absatzzahlen bei den portablen Navigationssystemen im zweistelligen Bereich. Für dieses Jahr sagt die GfU ein Absatz-Wachstum von mehr als 25 Prozent voraus. Das Wachstum beim Umsatz dagegen bewegt sich bei nur 3,1 Prozent. Im Vergleich dazu, war das Umsatzplus des vergangenen Jahres von 34,2 Prozent exorbitant hoch, genauso wie das Absatzplus von 76,8 Prozent.

Getrieben wird der Markt weiterhin durch neue Features, die die Hersteller ihren Navigationsgeräten verpassen. Automatische Stauumfahrung, Spracherkennung zur Zieleingabe oder Warnsignale bei gefährlichen Strecken sind nur einige der Features, die künftig bei Verkaufsgesprächen dem Kunden den Mehrwert vermitteln können.

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Ein weiteres, schlagkräftiges Argument für den Kauf eines Navis erhalten Händler jetzt von der GfU. Die Marktforscher haben nämlich herausgefunden, dass die Geräte beim Sprit sparen helfen können. Die GfU zitiert hier eine Studie aus Schweden. Bei ihr berechnete das Navi nicht die kürzeste oder die schnellste Strecke, sondern die umweltfreundlichste. Dazu fließen Straßeneigenschaften wie Fahrbahnbreite, typisches Verkehrsaufkommen und Geschwindigkeitsbegrenzungen mit in die Routenplanung ein. Das Ergebnis war eine Kraftstoff-Ersparnis von vier Prozent. Hochgerechnet auf ein Jahr bedeutet dies in etwa eine Tankfüllung Sprit-Ersparnis. Somit rechnet sich ein so ausgestattetes Navi für den Endverbraucher schneller.

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