Full-HD-Videos, WLAN-fähig, High-End-Sensor Spiegellose Systemkamera X-M1 von Fujifilm

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sylvia Lösel / Sylvia Lösel

Mit ihren kompakten Abmessungen und einem hochwertigen Sensor punktet die neue Systemkamera X-M1 von Fujifilm.

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Für seine Systemkameras bietet Fujifilm zahlreiche Objektive an.
Für seine Systemkameras bietet Fujifilm zahlreiche Objektive an.
(Bild: Fujifilm)

Fujifilm bringt eine dritte spiegellose Systemkamera auf den Markt. Die X-M1 ist die kleinste im Bunde, verfügt aber wie ihre beiden großen Schwestern X-Pro1 und X-E1 über einen 16 Megapixel APS-C-X-Trans-CMOS-Sensor. Dank seiner speziellen Struktur erzielt der Sensor eine Auflösung, die sich laut Hersteller auf dem Niveau eines Vollformatsensors bewegt. Die Farbfilter-Anordnung sorgt dafür, dass kein Tiefpassfilter nötig ist. Dieser verhindert bei konventionellen Kameras zwar Moiré-Muster, verringert dadurch aber auch die Auflösung. Ein weiterer Vorteil des Sensors ist seine Fähigkeit für ein „Bokeh“ zu sorgen. Darunter versteht man einen Unschärfe-Effekt bei Aufnahmen mit geringer Schärfentiefe. Um die Bilddaten des Sensors optimal zu verarbeiten, kommt ein EXR-Prozessor-II zum Einsatz. Dank dieses erreicht die X-M1 eine Einschaltzeit von 0,5 Sekunden, eine Auslöseverzögerung von 0,05 Sekunden und eine Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 5,6 Bildern pro Sekunde.

Einhändig bedienbar

Die X-M1 hat Abmessungen von 116,9 x 66,5 x 39 Millimeter und sie bringt ein Gewicht von 330 Gramm auf die Waage. Alle Einstellräder und Bedienelemente sind auf der rechten Seite angeordnet. Deshalb lässt sich die Kamera auch einhändig bedienen. Über individuell belegbare Tasten können benutzerdefinierte Einstellungen von ISO-Empfindlichkeit bis Weißabgleich direkt aktiviert werden. Das schwenkbare LC-Display misst drei Zoll und bietet eine Auflösung von 920.000 Pixel. Über das X-Bajonett können alle Fujinon XF- und XC-Objektive genutzt werden.

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Die X-M1 kann mittels einer Wireless-Funktion mit Smartphones oder Tablets verbunden werden. Dazu muss die kostenlose App „Fujifilm Camera Application“ heruntergeladen werden. Auch die kabellose Übertragung von Dateien auf den Computer ist mittels entsprechender Software möglich.

Die Kamera verfügt über acht kreative Filtereffekte wie zum Beispiel Lochkamera, Weichzeichner oder partielle Farbe. Mit Hilfe der Mehrfachbelichtung können zudem zwei Einzelaufnahmen zu einem einzigen Bild vereint werden. Auch Full-HD-Videos können gedreht werden.

Preise und Zubehör

Die X-M1 ist ab August in den Farben Silber, Schwarz und Braun zum Preis von 679 Euro (UVP) erhältlich. Im Bundle mit einem Fujinon-Objektiv XF18-55mm kostet sie 1.049 Euro, zusammen mit einem Fujinon-Objektiv XC16-50mm werden 799 Euro fällig. Fujifilm bietet darüber hinaus zahlreiche weitere Objektive sowie umfangreiches Zubehör von einer Ledertasche über Blitzgeräte und Fernauslöser an. □

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