Spiegelreflex- und Kompaktkamera Sony und Sanyo mit Einsteigermodellen – Olympus taucht ab

Redakteur: Sylvia Lösel

Auf dem Kamera-Markt herrscht zur Zeit Ruhe vor dem Sturm. Angesichts der Photokina im September halten sich die Hersteller noch mit neuen Modellen zurück. Sony hat jetzt allerdings eine interessante SLR-Kamera für Einsteiger vorgestellt, Sanyo bietet ein Modell für die Grundversorgung und mit Olympus geht es auf Tauchstation.

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Mit dreh- und schwenkbarem Display ist Sonys A390 ein Hingucker für SLR-Einsteiger.
Mit dreh- und schwenkbarem Display ist Sonys A390 ein Hingucker für SLR-Einsteiger.
( Archiv: Vogel Business Media )

Fast jeder Haushalt hat inzwischen eine Digitalkamera. Jetzt suchen die Hersteller und Händler nach Upgrade-Möglichkeiten. Eine Variante sind sicherlich sogenannte spiegellose Kompaktkameras mit Wechselobjektiven. Diese hat Sony mit der Nex-5 und Nex-3 auch im Portfolio. Doch das Unternehmen geht zudem noch einen anderen Weg und stellt mit den Modellen A390 und A290 zwei Spiegelreflexkameras für Einsteiger vor. Speziell für diese Zielgruppe hat Sony das Bedienkonzept überarbeitet. Die Einstellräder wurden so umgestaltet, dass auch Laien ihre Funktion intuitiv verstehen können. Dazu gibt es eine grafische Bedienoberfläche, sowie ein ausführliches Hilfe-Menü. Die beiden Kameras sind mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet, der für die Auflösung von 14,2 Megapixel verantwortlich ist.

Auch alte Objektive passen

Die Bilder werden auf einem 2,7-Zoll-Display dargestellt, das bei der A390 zudem dreh- und schwenkbar ist. Die A390 beherrscht darüber hinaus auch Live-View, sprich auf dem Display erscheint eine Vorschau des Motivs mit den aktuellen Einstellungen. Beide Kameramodelle sind mit einem Alpha-Bayonett ausgestattet. Das heißt sämtliche Alpha-Objektive passen auch auf die Kamera-Neulinge. Eine integrierte Bildstabilisierung, ein eingebauter Blitz und optischer Sucher sind weitere Ausstattungsmerkmale. Sony bietet für die A390 und die A290 wieder einmal viel Zubehör an. Die Palette reicht von Objektiven über GPS-Modul, Systemblitz, Taschen über Ersatzakku bis zu HDMI-Kabeln. Letzteres passt in den Mini-HDMI-Anschluss der Kamera. Somit können Bilder direkt an einem kompatiblen Fernseher angesehen werden. Schon länger setzt Sony nicht mehr nur ausschließlich auf das hauseigene Speicherformat des Memory Sticks, sondern integriert auch SDHC-Slots in seine Kameras. Beide SLR-Modelle werden Ende Juli verfügbar sein. Zusammen mit einem 18-55 Millimeter Objektiv kommt die A290 auf 449 Euro, für die A390 werden 499 Euro fällig.

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Einstieg mit Sanyo

Eine 14-Megapixel-Kompaktkamera für das Einsteiger-Segment hat Sanyo neu im Portfolio. Die E1403 mit Dreifach-Zoom zeichnet Videos mit 720p auf. Automatikprogramme wie Blinzel-Erkennung oder Smile-Detection sind ebenfalls mit an Bord. Auf HDMI muss verzichtet werden, aber ein USB- und AV-Anschluss sind vorhanden.

Schnorchel-Fotos dank Olympus

Speziell für sein Micro-Four-Thirds-Modell E-PL1 hat Olympus ein Unterwassergehäuse entwickelt. Dieses ist Live-View-fähig, wiegt etwas mehr als ein Kilo und hält bis in 40 Meter Wassertiefe dicht. Hohe Funktionalität bei geringer Größe war das Ziel, das die Olympus-Entwickler umsetzen wollten. Dafür muss man aber auch 649 Euro (UVP) berappen. Dafür sind aber weder Blitzverbindung noch die Verwendung von Makro-Objektiven ein Problem.

Auch für die µ-Tough-Modelle 8010 und 6020 bietet Olympus jetzt ein Unterwassergehäuse an. Das PT-048 kostet 259 Euro und ist bis zu einer Tiefe von 40 Metern wasserdicht.

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