Cyber-shot-Kameras RX100M4 und RX10M2 sowie Flaggschiff α7RII

Sony startet mit neuen Kameras in den Sommer

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Die neue Nummer eins von Sony

Das neue Flaggschiff von Sony α7RII (ILCE-7RM2) zeigt laut Hersteller, was in punkto Kameratechnik heute möglich ist. So hat die Kamera Sony zufolge den weltweit ersten rückwärtig beleuchteten Exmor-R-CMOS-Vollformat-Sensor. Dieser bietet 42,4 Millionen Pixel, eine Empfindlichkeit von bis zu ISO 102.400 und einen schnellen Autofokus mit 399 Phasen-Fokuspunkten.

Zur weiteren Ausstattung der α7RII gehört ein Fünf-Achsen-Bildstabilisator. Bei 4K-Aufnahmen beherrscht die Kamera verschiedene Formate – Super 35mm (ohne Pixel binning) und Vollformat inklusive. Der neu entwickelte XGA OLED-Sucher mit 0,78-facher Vergrößerung ist ein weiteres Highlight.

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Hohe Auflösung, hohe Empfindlichkeit

Der vollständig neu entwickelte Sensor glänzt mit 42,4 Megapixel sowie lückenlos platzierten On-Chip-Linsen, die nahtlos auf dem Sensor angeordnet sind, um das auftreffende Licht mit jedem Pixel so effektiv wie möglich zu bündeln. Eine spezielle Antireflexionsschicht auf der Oberfläche der Glasversiegelung des Sensors soll die Fähigkeit des Chips verbessern, Licht aufzunehmen. Das führt letztlich zu hoch auflösenden Bildern mit unerreichtem Dynamik-Umfang und nur geringem Rauschen – auch bei hohen ISO Stufen. Die ISO Stufen bewegen sich zwischen ISO 50 und ISO 102.400.

Der BIONZ-X-Prozessor wurde runderneuert und kann nun Sony zufolge spielend mit den Datenmengen umgehen und sorgt für Fotos sowie Videos mit geringem Rauschen.

Damit der Autofokus jedes Objekt im Sucher erkennen und verfolgen kann, ist die Sensoroberfläche mit 399 Phasen-Autofokuspunkten gepflastert. 25 Kontrast-Autofokuspunkte helfen zudem, die Geschwindigkeit beim Scharfstellen im Vergleich zur α7R um 40 Prozent zu verbessern.

Fünf-Achsen-Bildstabilisator

Genau wie in der α7II schützt ein Fünf-Achsen-Bildstabilisator den Sensor vor unnötigen Vibrationen. Optimiert für den extrem hoch auflösenden Sensor, gleicht er Schwankungen in alle Himmelsrichtungen aus. Und auch rotierende Bewegungen bereiten laut Hersteller keine Probleme. Bis zu 4,5 Blendenstufen lassen sich so gewinnen.

4K-Funktion

Unabhängig von ihren Foto-Qualitäten kann die α7RII auch mit ihren Video-Vorzügen überzeugen. Sie kann Videos in 4K (QFHD 3.840 x 2.160) entweder im Super-35mm-Crop-Modus oder Vollformat-Modus aufzeichnen. Im Super-35mm-Modus sammelt die Kamera durch das vollständige Auslesen des Sensors ohne Pixel Binning rund 1,8-mal mehr Bildinformationen für 4K Videos. Durch „Oversampling“ wird das Auftreten von Moire und sogenannten Treppeneffekten verhindert.

Auf die Speicherkarte schreibt die Kamera die 4K Daten im XAVC-S Format. Das ermöglicht ihr eine Bitrate von 100 Megabit pro Sekunde in 4K und 50 Megabit bei Full HD.

Verschiedene Bildprofile, S-Log2, Gamma und S-Gamut, sowie Videos mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde in HD (720p) sind kein Problem. Wer mag, kann Time Codes setzen und das Signal via HDMI direkt ausgeben.

Preis und Verfügbarkeit

Die ILCE-7RM2 (α7RII Body) bietet Sony ab dem Sommer 2015 für 3.500 Euro (UVP) an.

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