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Spielwiese für Smartphones

Sony Ericsson sorgt mit HSDPA und Multimedia-Plattform für Zusatzgeschäft

13.11.2007 | Redakteur: Susanne Ehneß

Die Benutzeroberfläche des K660i wurde speziell für die Internetnutzung optimiert.
Die Benutzeroberfläche des K660i wurde speziell für die Internetnutzung optimiert.

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Der Markt für Smartphones wird voraussichtlich irgendwann gesättigt sein. Neue Features werden Kunden dann zwar zu Ersatzkäufen reizen, bringen aber nicht mehr die traumhaften Wachstumsraten, die Sony Ericsson und Co. bis dahin gewohnt waren. Deshalb besinnt man sich in den Hardware-Schmieden zunehmend auf webbasierte Zusatzdienste. Auch Sony Ericsson will ab 2008 in dieser Liga mitspielen und hat neben Geräten auch seine Web-Vision vorgestellt.

Zwei der drei neuen Geräte von Sony Ericsson sind mit dem Datenturbo HSDPA (Highspeed Downlink Packet Access) ausgestattet und somit in der Lage, sich Inhalte von Webseiten auf den Speicherstick herunterzuladen. Dazu kommt die immer größere Speicherkapazität – selbst beim Sony-eigenen Memory Stick, der in den Geräten zum Einsatz kommt, liegt die Kapazität inzwischen bei bis zu vier Gigabyte. Dazu kommt eine auf Internet-Nutzung abgestimmte Bedienung, wie sie zum Beispiel beim neuen K660i zu sehen ist. Befindet man sich hier im Browser-Modus, wird die Tastatur zur Menüleiste. Als Mauszeiger dienen die Steuerungstasten, wobei die genaue Bewegung des Mauspfeils immer noch ein wenig knifflig sein dürfte.

Wer kein Navigationsgerät sein Eigen nennt, der kommt mit dem K660i ein Stück weiter. Denn hier ist eine Verknüpfung zu Google Maps möglich. In einer fremden Stadt findet man sich zumindest dann wieder zurecht, wenn man seinen aktuellen Standort eingetippt hat.

»Das K660i ist ein weiterer Baustein auf dem Weg zum Ausbau des Web-Segments, das in Zukunft eine große Rolle spielen wird. Wir denken, dass das Internet in Zukunft nicht mehr den Business-Anwendern vorbehalten bleiben, sondern für alle Handynutzer relevant sein wird«, sagt Gunter Thiel, Marketingleiter bei Sony Ericsson Deutschland.

Analog zu dieser Prophezeiung, hat Sony Ericsson jetzt einen ersten Einblick in die »Play-Now-Arena« gegeben. Dabei handelt es sich um eine Multimedia-Plattform, die Mitte nächsten Jahres ihren Dienst aufnehmen soll. Darüber werden sowohl Klingeltöne als auch MP3-Songs angeboten werden.

Abseits des Handygeschäfts bietet Sony Ericsson erstmals Laptop-Besitzern die Möglichkeit, schnell im Internet zu surfen. Das MD300 ist das erste Breitbandmodem des Unternehmens, das an den USB-Anschluss des Rechners angedockt wird. Windows-Rechner sollen den Stick automatisch erkennen und mittels HSDPA, UMTS, EDGE sowie GPRS schnell Internetseiten aufbauen. Der Stick wird voraussichtlich im 2. Quartal 2008 für 190 Euro zu haben sein.

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