Beherrschbare Komplexität und schlanke Realisierung Solution Framework für die Virtualisierung von IT-Arbeitsplätzen

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Das Beratungshaus Centracon hat ein Solution Framework für die Strategieentwicklung und -entscheidung, die Realisierung sowie die Betriebsoptimierung von virtualisierten IT-Arbeitsplatzlösungen entwickelt. Ziel ist, Projekte anforderungsgerecht und risikomindernd umzusetzen. Das methodische Vorgehensmodell deckt sowohl die Technologie-, als auch die Business-Aspekte des kompletten Lebenszyklus innovativer IT-Services ab.

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Decision Model, Realization Model und Optimization Model sind die Kernmodelle des Centracon Solution Framework.
Decision Model, Realization Model und Optimization Model sind die Kernmodelle des Centracon Solution Framework.
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Centracon Solution Framework (CSF) soll sich wegen des modularen Aufbaus für unterschiedliche Projektanforderungen und -stufen flexibel einsetzen lassen. Das CSF stützt sich Centracon zufolge auf Best Practices aus über zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Gestaltung von Client-Architekturen und nutzt hierbei anerkannte Methoden und Standards.

Methodische Vorgehensweise für Investitionssicherheit

„Es ist immer wieder zu beobachten, dass innovative IT-Arbeitsplatzkonzepte primär unter technischen Aspekten eingeführt werden und nach der Einführung dann plötzlich festgestellt wird, dass die Organisations- und Prozessbedingungen dabei zu wenig berücksichtigt worden sind“, begründet Marcus Binder, Senior Consultant bei Centracon, die Entwicklung des Frameworks. Dies habe dann im Regelfall sowohl eine deutliche Nutzenminderung, als auch unkalkulierbare betriebliche Risiken als Konsequenz. „Bei der Gestaltung und Realisierung von zukunftsorientierten Client-Strukturen sind die Projekte praktisch immer auf allen Ebenen von einer erheblichen Komplexität geprägt, sodass der gewünschte Mehrwert und die Investitionssicherheit sich nur bei einer konsequent methodischen Vorgehensweise erzielen lassen.“

Das Centracon Solution Framework (CSF) orientiert sich am Lebenszyklus von IT-Arbeitsplatzservices und besteht aus drei Modellen:

  • Decision Model: Es dient der strukturierten Vorbereitung und Absicherung von Entscheidungen, etwa zur Client-Virtualisierung. Dabei werden in einer Kombination aus Nutzwertanalysen, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und Architekturskizzen alternative Lösungsansätze bewertet, um daraus einen Lösungsweg mit hohen Mehrwertperspektiven abzuleiten und deren Schritte zur Umsetzung aufzuzeigen.
  • Realization Model: Dieses Vorgehensmodell dient der systematischen Realisierung von Virtualisierungsprojekten im IT-Arbeitsplatzumfeld. Es deckt die Vorgehensweise im Projekt ab und beschreibt alle benötigten Ergebnisse von Architektur- und Servicedesign über die Technologien bis hin zur Betriebs-, Organisations-, und Prozessgestaltung.
  • Optimization Model: Weil auch die Client-Strukturen permanenten Veränderungen durch die Business-Anforderungen unterliegen, müssen die gesamten technischen, organisatorischen und Prozessbedingungen im Interesse einer optimalen Struktur fortlaufend optimiert werden.

Practice-Module als Werkzeugkasten

Die Modelle beschreiben jeweils, was in der entsprechenden Projektierungsphase konkret zu tun ist. Das Centracon Solution Framework wurde bereits bei Projekten mittelständischer Unternehmen und im Konzernumfeld angewendet. Das Fundament bilden die Practice-Module, die aus den Projekterfahrungen in Verbindung mit anerkannten Methoden (beispielsweise ITIL, PRINCE2, PMI und TOGAF) resultieren und somit den Mehrwert generieren sollen. Die Module stellen einen „Werkzeugkasten“ mit Konzeptansätzen, Checklisten, Vorlagen usw. dar, die abhängig von den individuellen Anforderungen zum Einsatz kommen. Auf diese Weise soll eine schlanke und zielgerichtete Realisierung bei gleichzeitiger Ergebnis- und Business-Case-Orientierung sichergestellt werden.

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