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IBM-Bekenntnis zur Hardware

„Software läuft nicht auf Toastern“

| Autor / Redakteur: Dr. Stefan Riedl / Dr. Stefan Riedl

Bekenntnis zum „Blech“: Software und Cloud-Lösungen „laufen nicht auf Toastern“.
Bekenntnis zum „Blech“: Software und Cloud-Lösungen „laufen nicht auf Toastern“. (Bild: © arska n - Fotolia)

Auf einer Veranstaltung für IBM-Partner in München unter dem Motto „Success made with Partners“ ließ der Konzern wissen, wohin die Marschroute verläuft.

Um Erfolge und die Partnerstrategie ging es auf einer IBM-Partnerveranstaltung in München, auf der IT-BUSINESS mit Olaf Scamperle, Vice-President Global Business Partners DACH, sprach.

Wachsende Software-Umsätze

Global betrachtet wurden im Jahr 2014 mit weltweit über 40.000 Software- und Hardware-Leads etwa 2,5 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Im Vergleich zu 2013 stieg dabei der Software-Umsatz um über 30 Prozent. Der umsatzmäßige Bedeutungszuwachs von Software vor dem Hintergrund strategischer Verkäufe von Hardware-Segmenten aus dem IBM-Portfolio lässt die Frage aufkommen, ob hier eine schleichende „Abkehr vom Blech“ stattfindet.

Bekenntnis zur Hardware

Olaf Scamperle machte im Gespräch mit IT-BUSINESS deutlich, dass IBM keineswegs eine Abkehr von der Hardware hinter sich hat, und begründete dies damit, dass Hardware für IBM nach wie vor ein strategisches Geschäftsfeld sei, „auch wenn wir das x86-er Geschäft an ­Lenovo und die Chipfertigungsstätten an Globalfoundries verkauft haben“.

Scamperle brachte es auf den Punkt: „Die Power-Plattform, Mainframes oder allgemein Technologie und Knowhow in Sachen Hardware sind wichtiger denn je, denn Software und Cloud-Lösungen laufen nun mal nicht auf Toastern.“

High-Value-Strategie

In IBM-z13-Mainframes stecken Unternehmensangaben zufolge fünf Jahre Entwicklungszeit.
In IBM-z13-Mainframes stecken Unternehmensangaben zufolge fünf Jahre Entwicklungszeit. (Bild: IBM)

In einer Präsentation wurde die Hardware-Strategie von IBM vielmehr als „Systems Hardware Transformation“ beschrieben. Eine Transformation, die im Jahr 2013 startete und die in Richtung „High-Value-­Lösungen“ weist. Man könnte also sagen: „Mainframe, statt x86-er Plattform“ – unter „High Value“ versteht man bei IBM nämlich Maschinen wie den im Januar dieses Jahres angekündigten z13 (siehe Kasten).

Ergänzendes zum Thema
 
„z Systems“-Lösungen von Big Blue

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