IT-Consulting-Anbieter bleibt im Portfolio Softline-Vorstand hält an Prometheus-Beteiligung fest

Redakteur: Regina Böckle

Kaum im Amt, hat der neue Softline-Vorstand Christoph Michel schon eines ganz schnell gezeigt: zögerliche Unentschlossenheit ist seine Sache nicht. So sorgte sein Machtwort bei den Ende 2007 zu Trademail zwangsvermählten Software-Distributions-Schwestern wieder für klare Verhältnisse. Jetzt äußerte er sich zur jüngsten Softline-Beteiligung, dem IT-Dienstleister Prometheus.

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Für den IT-Consulting-Spezialisten Prometheus dürften bange Fragen um seine Zukunft innerhalb der Softline-Gruppe vorbei sein. Denn der neue Alleinvorstand der Softline AG, Christoph Michel, hat jetzt unmissverständlich klar gemacht, dass der Dienstleister unbedingt an Bord bleiben soll. »Softline ist nach wie vor zu 60 Prozent an Prometheus beteiligt, und das soll auch so bleiben«, so Michel. Der »Dienstleister für Dienstleister« ergänze das derzeitige Portfolio von Softline in idealer Weise. »Vom großen Know-how der Prometheus kann die gesamte Softline-Gruppe profitieren«, fügt er hinzu.

So sei es beispielsweise Trademail durch den Zugang zu Consulting-Spezialisten der Prometheus möglich, ihren Systemhauspartnern, zusätzlich zu eigenen Kernkompetenzen, auch weitere umfangreiche Beratungsleistungen anzubieten. »Ich bin überzeugt davon, dass Fachhändler in Deutschland einen Distributionspartner suchen, der eine breite Palette anbieten kann – nicht nur an Produkten, sondern auch an Dienstleistungen und Consulting. Von daher sehen wir uns mit Prometheus an Bord im Vorteil«, so Michel.

Standortsicherheit ist für Prometheus offenbar zudem in räumlicher Hinsicht gewährleistet: »Es gibt keinerlei Pläne, Prometheus nach Offenburg zu verlagern«, führt der Softline-Vorstand weiter aus. »Im Unterschied zu den Standorten der Trademail, die ja nur eine Stunde voneinander entfernt liegen, wäre es überhaupt nicht sinnvoll, Prometheus vom Standort München aus nach Offenburg zu verlegen. Der Standort bleibt wie gehabt auch in Zukunft in München.« Mit den Ergebnissen des Dienstleisters zeigte er sich äußert zufrieden. »Es ist ein gutes, profitables, ergänzendes und zukunftsweisendes Geschäft«, so sein Fazit.

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