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So will Parallels mit dem Remote Application Server 15.5 durchstarten

| Autor: Dr. Stefan Riedl

So kommt Windows auf alle Endgeräte.
So kommt Windows auf alle Endgeräte. (Bild: © Nmedia - Fotolia.com)

Für den Vertrieb des Remote Application Server 15.5, der Applikationen per AWS- oder Microsoft-Azure-Dienste bereitstellt, hat ­Parallels am Partnerprogramm geschraubt.

Parallels bietet mit dem Remote Application Server in der aktuellen Version 15.5 (siehe Info-Kasten), die gerade auf den Markt kommt, eine Lösung, mit der Unternehmen Windows-Desktops und -Applikationen per AWS oder Microsoft ­Azure bereitstellen können. Dank Applification dürfen Nutzer von Android und iOS dabei nun auch native Touch-Gesten verwenden. Der Parallels RAS unterstützt primär ­Microsoft RDS Infrastrukturen, funktioniert aber auch mit anderen gängigen Hypervisoren. Die Lösung ermöglicht es, in IT-Abteilungen virtuelle Desktops und ­Applikationen für beliebige Anwendergeräte bereitzustellen. Die Anwendungen landen dann auf PCs ebenso wie auf Macs, Chromebooks, iPads, iPhones, Android-Geräten, Windows-Phones, Linux-Rechnern, Raspberry Pis und auf HTML5-Web-Browsern.

Channel-Unterstützung

Yuri Larichev, Senior Vice President, Global Sales, Parallels
Yuri Larichev, Senior Vice President, Global Sales, Parallels (Bild: Parallels)

Um mit den nötigen PS im Channel durchstarten zu können, hat das Unternehmen das Parallels-Partnerprogramm samt dem Partnerportal für Reseller des Parallels Remote Application Servers überarbeitet. In Hinblick auf die Vermarktung ist die Rede von „bis zu 40 Prozent“ Gewinnmarge für Reseller. Yuri Larichev, ­Senior Vice President, Global Sales bei Parallels erläuterte auf Nachfrage: „Der Wert von bis zu 40 Prozent setzt sich aus der ab Distribution verfügbaren Händler-Marge sowie einer zusätzlichen Backend-Marge aus verschiedenen Komponenten von bis zu 15 Prozent zusammen.“ Aufgrund der freien Preisgestaltung der Distributionspartner lasse sich die tatsächliche Gewinnmarge des Händlers aber naturgemäß nur schätzen. Eine wichtige Rolle um Projekte zu gewinnen, spielt die Deal-Registrierung. Ab dem Partnerlevel „Certified Partner“ können Partner Projekte registrieren lassen um vertriebliche Aktivitäten abzusichern. Das Level „Certified Partner” wird auf Einladung verliehen und nicht an bestimmte Umsätze ­gekoppelt, so Larichev.

Hilfe im Tagesgeschäft

Parallels hilft fachlich bei konkreten Projekten im Tagesgeschäft in der Pre-Sales-Betreuung sowie in bestimmten Fällen auch mit Consulting. „Wir sind hier mit einem global und aus den Vereinigten Staaten heraus gesteuerten Sales Engineering Team aufgestellt“, so der Channel-Verantwortliche.

In Sachen Marketing findet sich im Partnerportal des Unternehmens eine Verwaltung „gemeinsamer Initiativen zur ­Bedarfsgenerierung (MDF & Coop)“. Dahinter steht die Idee einer vertraglich ­zugesicherten Form eines klassischen ­Marketing Development Fund (MDF). Neben frei zur Verfügung stehenden Marketing-Ressourcen gibt es hier auch eine „partnerschaftliche Komponente“ für gemeinsame Marketing-Aktionen, die zu gleichen Teilen vom Partner und Parallels getragen werden.

Projekte in der Pipeline

Das Partnerportal ist mit dem von Parallels verwendeten CRM vernetzt. Händler haben so Zugriff auf den vertrieblichen Pipeline-Status der CRM-typischen Opportunity-Pipeline. IT-Reseller können dabei den Status jederzeit selbst aktualisieren. „Aus unserer Sicht ist so immer ­sichergestellt, dass beide Seiten optimal über den Verlauf des Projekts im Bilde sind“, so Larichev.

Parallels arbeitet aktuell in Deutschland zum einen mit klassischen Broadlinern zusammen (Also, Ingram, Tech Data) sowie auch mit Value Added Distributoren wie Comline und Vanquish. „Für Remote Application Server sind wir aktuell sehr gut aufgestellt, und haben die Möglichkeit, mit unserem bestehenden Distributionspartnern schnell skalieren zu können“, so der Vertriebs-Chef.

Ergänzendes zum Thema
 
Parallels Remote ­Application Server 15.5

Kosten

Der Parallels Remote Application Server v15.5 kostet Unternehmen 100 Euro pro Jahr für jeden aktiven Anwender. Im Preis sind alle Komponenten, wie das integrierte Load Balancing mit enthalten. Interessierte können die Lösung zudem 30 Tage lang mit 50 gleichzeitig aktiven Nutzern testen.

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