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So werden die Kosten einer Cloud-Migration berechnet

New Relic hilft Ihnen bei der Berechnung der Kosten einer Cloud-Migration.
New Relic hilft Ihnen bei der Berechnung der Kosten einer Cloud-Migration. (Bild: New Relic)

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Nahezu jedes große digitale Unternehmen ist dabei, Cloud Computing als Kernkomponente seiner Technologiestrategie einzuführen. Trotz dieser überwältigenden Cloud-Dynamik besteht für die Finanzmodelle, die die geschäftlichen Auswirkungen der Cloud-Einführung veranschaulichen, ein kritischer Risikofaktor: Der Zeit- und Kostenaufwand für die Migration in die Cloud ist weitgehend unbekannt und häufig stark unterschätzt.

Warum ist das so? Viele Unternehmen können nicht alle Prozesse und Komplexitäten erfassen, die zum Abschluss einer Migration erforderlich sind. Leider gibt es keinen allgemeingültigen Plan: Viele Menschen glauben immer noch, dass jede Cloud-Migration eine einfache „Lift and Shift“ -Aufgabe ist, aber das ist selten der Fall.

Im Jahr 2017 stellte eine Forrester Consulting-Studie eine weit verbreitete „Kostenkomplexität“ in der Cloud fest, die Verwirrung stiftete und zu falschen Erwartungen führte. „Die meisten Unternehmen unterschätzen heute die Kosten für Cloud-Nutzung und -Migration“, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Drei Schlüsselfaktoren der Kostenzusammensetzung

1. Laufende oder übliche Anwendungs- und Infrastrukturkosten

Diese umfassen auch direkte und indirekte Kosten für die Nutzung und Wartung der On-Premise IT-Investitionen über einen längeren Zeitraum, zusätzlich zu den Kosten für die Infrastruktur. Die direkten Kosten setzen sich zusammen aus:

  • Hardware und Software (einschließlich physischer Server),
  • Software-Lizenzen,
  • Wartungsverträgen,
  • Garantien,
  • Verbrauchsmaterialien,
  • Ersatzteilen,
  • Netzwerkbandbreite,
  • Speicher- und Datenbankkapazität,
  • Löhnen für Arbeitskräfte und Mieten etc. für Einrichtungen.

Zu den indirekten Kosten zählen Umsatz- und Produktivitätsverluste aufgrund von Ausfällen oder Ausfallzeiten. Dieser Schritt ist unerlässlich, um das Geschäftsmodell für die Cloud-Einführung vollständig zu verstehen und einen angemessenen Kostenvergleich durchzuführen.

2. Qualitative Kostenschätzung der Cloud-Infrastrukturn

Amazon Web Services (AWS) bietet Funktionen zur Preisberechnung, wie den Rechner der Gesamtbetriebskosten für Amazon Web Services und den monatlichen Kostenrechner für AWS für den Bedarf an (virtuellen) Servern, Speicher und anderen Diensten. In der Regel können auch weitere Details in die Berechnungen einfließen, wie etwa Arbeits- und Netzwerkkosten. Die Informationen aus der aktuellen Umgebung sind wichtig, um den Cloud-Bedarf abzuschätzen. Viele Unternehmen machen hier jedoch meist Fehler bei der Cloud-Kostenberechnung, da sie die Mitarbeiter, die für die Ausführung der Cloud-Umgebung erforderlich sind, nicht einrechnen. Dadurch werden die benötigten Ressourcen für die Cloud-Kapazität oft unterschätzt.

3. Kosten für die Cloud-Migration

Der dritte Schlüsselfaktor sind die Kosten für die Migration. Dieser Posten beinhaltet die Aufwendungen für die Übertragung der Systeme und der zugehörigen Daten in die Cloud, etwa über das Internet oder mithilfe eines physischen Geräts wie AWS Snowball oder Snowmobile. Unternehmen müssen auch das Budget für die Migration ihrer Apps in die Cloud einplanen. Dabei sollten sie berücksichtigen, ob ein einfaches „Lift and Shift“ ausreicht oder ein komplexeres Refactoring nötig ist, um die erweiterten Cloud-Funktionen zu nutzen. Zudem müssen Unternehmen auch die Kosten für die Erstellung dieses Inventars und eines vollständigen Dependency Mappings berücksichtigen.

In einem Forrester-Bericht von 2016 wurde sogar geschätzt, dass mehr als die Hälfte der Kosten für die Cloud-Migration auf Arbeitskräfte und nicht auf Kosten für Infrastruktur- und Plattform-Services zurückzuführen sind. Darüber hinaus setzen viele Unternehmen Automatisierungssoftware für die Cloud-Migration ein und beschäftigen Systemintegratoren und andere Berater, um die Migration zu unterstützen. Diese Kosten müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Schließlich unterscheiden sich die Sicherheitsverfahren in der Cloud, sodass Unternehmen ihre Sicherheitsmaßnahmen aktualisieren müssen, um sie an die neue Umgebung anzupassen.

Abbildung eines Dashboards zur Darstellung der Transaktionen.
Abbildung eines Dashboards zur Darstellung der Transaktionen. (Bild: New Relic)

Kosten nach der Migration und die Bedeutung von Benchmarking

Der Schlüsselfaktor zur Risikominderung im Cloud-Migrationsplan ist alles in der Zielumgebung zu vergleichen. Ohne solide Leistungs-Benchmarks wird das Einsatzdatum der Zielumgebung garantiert verfehlt, da man einen effektiven Cloud-Migrationsplan nur dann ausführen kann, wenn man weiß, wann die Cloud-Umgebung die betriebliche Parität mit Ihren Ziel-Benchmarks erreicht hat und die ursprünglichen Systeme abgeschaltet werden können. Ein Verständnis der Ausgaben für die aktuelle Umgebung reicht nicht aus, Unternehmen müssen auch die Performance verstehen. Andernfalls kann es leicht dazu kommen, dass verschiedene Umgebungen - On-Premise und Cloud - weit über die Zielsetzung hinaus parallel ausgeführt werden.

Zusammengefasst entspricht die einfache Berechnung der Migrationskosten der Summe der parallel ausgeführten Umgebungen geteilt durch zwei, plus Software-, Netzwerk- und Arbeitskosten. Das Ergebnis dieser Zahl wird dann durch die Anzahl der Wochen oder Stunden dividiert, die erforderlich sind, bis die ursprüngliche Zielumgebung endgültig passé ist. Schlussfolgernd ist es nötig, nicht nur die gesamten Migrationskosten, sondern auch die wöchentlichen Kosten zu verfolgen.

Mit New Relic gelingt eine schnellere Migration und Problemlösung sowie die Sicherstellung einer erfolgreichen Cloud-Adoption.

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