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Ibi-Research-Studie

So reduzieren Sie Kaufabbrüche in Onlineshops

| Autor: Heidemarie Schuster

Für Online-Händler ist ein regelmäßiges Monitoring des Checkouts unerlässlich, erklärt Ibi Research.
Für Online-Händler ist ein regelmäßiges Monitoring des Checkouts unerlässlich, erklärt Ibi Research. (Bild: MH_Fotolia.com)

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Einer Studie von Ibi Research zufolge können mit der Optimierung des Checkouts die Abbruchquoten in Webshops gesenkt werden.

Der Checkout-Prozess eines Onlineshops hat einen wichtigen Stellenwert für Online-Händler. Sämtliche Marketingmaßnahmen haben keinen Nutzen, wenn ein Webshop-Besucher seine bereits in den Warenkorb gelegten Produkte schließlich doch nicht bestellt.

Durch eine Optimierung des Checkouts können die Abbruchquoten gesenkt und damit die Konversionsraten gesteigert werden. Die Optimierung des Checkouts stellt daher einen wichtigen Erfolgsfaktor für Online-Händler dar. Dies hat Ibi Research an der Universität Regensburg nun durch eine Befragung ermittelt.

Datenmessung

Voraussetzung für eine Optimierung des Checkouts ist eine hinreichende Datenanalyse. Jedoch messen nur wenige Händler relevanten Daten, wie die Ergebnisse der Studie zeigen. Demnach zählen die befragten Online-Händler vor allem die Anzahl der Webshop-Besucher (69 Prozent). Das verwendete Endgerät wird nur von 53 Prozent identifiziert. Genauso viele kennen überhaupt ihre Konversionsrate im Online-Shop. Die Abbruchquote im Checkout-Prozess bestimmen sogar nur 45 Prozent der Händler. Die restlichen 55 Prozent können somit keine Aussagen über die Qualität ihres Checkout-Prozesses machen.

Mobile Endgeräte

Weitere Ergebnisse der Studie zeigen, dass trotz der steigenden Nutzung mobiler Endgeräte beim Onlineshopping, fast die Hälfte der Händler darauf noch nicht vorbereitet ist. Denn nur etwa die Hälfte von ihnen hat bereits einen für mobile Endgeräte optimierten Onlineshop. 44 Prozent der Händler passen ihren Webshop an die mobile Nutzung auf Tablets und 42 Prozent an die auf Smartphones an. 33 Prozent haben zwar aktuell keinen für mobile Endgeräte optimierten Webshop, planen dies jedoch in Zukunft zu verwirklichen.

Kunden zurückholen

Um Kunden, die den Checkout abgebrochen haben, wieder in den Webshop zurückzuholen, gibt es unterschiedliche Maßnahmen. Bei 24 Prozent bleiben die Produkte im Warenkorb. 18 Prozent verschicken Erinnerungsmails und 15 Prozent nutzen Werbeanzeigen (Retargeting). Diese werden jedoch nur von 48 Prozent der Händler eingesetzt. Weiterhin verwenden 7 Prozent Rabatte und 6 Prozent Gutscheine, die als erfolgreichste Reaktivierungsmaßnahmen von den befragten Online-Händlern eingeschätzt wurden.

Erfolgsfaktor Checkout-Optimierung

Insgesamt zeigen die Ergebnisse der Studie, dass die Optimierung des Checkouts einen großen Nutzen für Online-Händler generieren kann und somit einen Erfolgsfaktor darstellt. Zudem wird aus den Studienergebnissen deutlich, dass viele Online-Händler notwendige Parameter nicht messen, um daraus optimierende Maßnahmen für den Checkout-Prozess abzuleiten. Vor dem Hintergrund des sich ständig ändernden Kundenverhaltens und neuen Innovationen wird die Optimierung des Checkout-Prozesses auch in Zukunft ein wichtiges Thema bleiben.

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