ITIL sorgt für Standards in den Unternehmensprozessen

So manövriert sich Arxes-Nachfolger TDMI durch die Krise

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ITB: Wenn Sie also sagen, Sie wollen das Geschäft gar ausbauen, dann haben Sie doch sicherlich schon entsprechende Pläne in der Tasche?

Bahde: Unsere Empfehlung heißt »Rightsizing – Kapazitätsmanagement ohne Kompromisse«. Als langfristiger Partner unserer Kunden empfehlen wir, nicht nach der Rasenmäher-Methode vorzugehen und überall gleichmäßig zu kürzen. Wichtig ist uns bei Rightsizing, dass es nicht um Arbeitsplatzabbau oder Ähnliches geht. TDMI stellt vielmehr die Frage, ob die IT der Kunden dort, wo das Geschäft, das Unternehmen sie fordert, richtig bemessen ist. Unsere Methode geht in sechs Schritten vor.

ITB: Die da wären?

Bahde: Erstens sorgt Rightsizing für die richtige Größe – nicht mehr Funktionen und nicht mehr Kapazität als nötig. Aber auch nicht weniger. Wir starten also mit der Frage, wie effektiv die IT ist und ob die Unternehmens-IT das richtige Leistungsportfolio hat. Was kann in der Krise auf später verschoben werden, was muss das Unternehmen selber bewerkstelligen, und wo macht es Sinn externe Services einzukaufen. Wichtig ist es auch in Krisenzeiten IT-Leistungen skalierbar zu halten.

Vorgehensweise von ITIL

ITB: Darf ich kurz unterbrechen? Das entspricht doch der Vorgehensweise von ITIL?

Bahde: Korrekt. Sie wissen ja, dass wir ITIL-Pioniere sind und eine 30 Kollegen umfassende Beratungseinheit haben, die mit Kunden die Themen IT Infrastructure Library, COBIT und Prozessmanagement behandeln. Wir bieten hier den Kunden einen anerkannten und mittlerweile nicht nur in Großunternehmen etablierten Standard.

ITB: was sind dann die weiteren Schritte?

Bahde: Schritt zwei ist Stabilisieren: Nach den schon erwähnten Lösungsansätzen für eine belastbare Grundlage in der IT sorgen und dabei die Menschen, die das Know-how tragen, nicht vergessen. Schritt drei steht für Optimierung: Am Beispiel von Datenmengen, die auch in Krisenzeiten anwachsen, zeigen wir, wie IT mehr aus vorhandener Kapazität in ihren Storage-Lösungen machen kann. Schritt vier ist die Wiederverwendung: Lernen, wie man modulare Bausteine in der Infrastruktur nutzt, statt ständig von Grund auf alles neu zu entwickeln; das führt uns auch zu den Konzepten von SaaS und Cloud Computing. Schritt fünf steht für Vordenken: Wie entwickelt sich die IT-Organisation vom Technologie-Lieferanten zu einem Services-Lieferanten; auf der Service-Ebene ist eine Steuerung der IT-Kapazität für das Geschäft wesentlich leichter als bei den Komponenten. Und zu guter Letzt braucht es noch ein Finanzierungskonzept: das ist Schritt sechs. Durch unsere eigene Finanzierungsgesellschaft TDMI Financial Services – ein Joint Venture mit der Deutschen Leasing – können wir sehr flexible und maßgeschneiderte Finanzierungskonzepte anbieten.

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