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Holiday Intelligence Report 2017

So klappt's mit dem digitalen Weihnachtsgeschäft

| Autor: Sarah Gandorfer

In stressigen Zeiten wollen Konsumenten ihre Einkäufe schnell und bequem erledigen.
In stressigen Zeiten wollen Konsumenten ihre Einkäufe schnell und bequem erledigen. (Bild: Pixabay / CC0)

In der Vorweihnachtszeit klingeln die Kassen im Online-Handel. Mit dem anhaltenden Trend hin zu Mobile Shopping müssen Händler ihre Marketingprioritäten überdenken. CJ Insights gibt in seinem „Holiday Intelligence Report 2017“ Tipps dafür.

Aufgrund der neuen Technologien zählt für die heutigen Konsumenten die Auswahl beim Einkaufserlebnis mehr als die Loyalität zu einem bestimmten Händler. Dabei spielt auch der Zeitfaktor eine Rolle. Je gestresster der potenzielle Kunde ist, desto lieber besorgt er seine Ware online.

Laut dem „Holiday Intelligence Report 2017“ beliefen sich die mobil getätigten Bestellungen im Weihnachtsgeschäft 2016 in Deutschland, Großbritannien und Frankreich auf fast ein Drittel (28 Prozent) des gesamten Onlineshoppings. In Großbritannien wurden 44 Prozent der Onlinebestellungen mobil getätigt. Damit liegt das Land im Vergleich zu den USA mit 32 Prozent, Frankreich mit 26 Prozent und Deutschland mit 16 Prozent deutlich an der Spitze. Aus diesen Zahlen wird ersichtlich, dass viele Nutzer in Kontinentaleuropa immer noch bevorzugt vom Desktop-Computer aus bestellen.

Vom Handy aus bestellen

Von den über Mobile Devices getätigten Einkäufen werden rund 71 Prozent über Smartphones und 29 Prozent über Tablets getätigt. Händler sind also gefordert, sowohl den Smartphone- wie auch den PC-Nutzern eine angenehme Einkaufsmöglichkeit zu bieten.

Dem Bericht zufolge, der die Onlineverkäufe in der Weihnachtszeit 2016 abbildet, sind die Bestellungen über Tablets in den USA und Europa allerdings rückläufig. In Frankreich ist die Nutzung um 40 Prozent gesunken, in den USA sowie in Deutschland um mehr als ein Viertel und in Großbritannien um 19 Prozent.

Der größte Peak im Vorweihnachtsgeschäft wurde vergangenes Jahr bereits im November, am Black Friday erreicht. Das gilt auch für Deutschland (siehe Grafik in der Bildergalerie). Der Schwarze Freitag sowie der Cyber Monday spielen der Studie zufolge auch hierzulande eine immer größere Rolle. Dabei geht der Trend zu immer größeren digitalen Warenkörben mit niedrigpreisigen Artikeln, die dadurch gleichzeitig ein geringeres Bestellvolumen aufweisen. So besaßen die Warenkörbe 2015 noch ein Durchschnittspreis von 104 US-Dollar gegenüber 117 US-Dollar (+13 Prozent) im vergangenem Jahr. Die USA (+21 Prozent) und Deutschland (+10 Prozent) waren Treiber bei den wachsenden Warenkörben: gekauft wurden vor allem Haushaltsgeräte, Möbel sowie Consumer Electronics.

Der Einkauf in der ersten Hälfte der Vorweihnachtszeit steigt in Deutschland um rund 10 Prozent im Vergleich zum Jahresdurchschnitt. In der zweiten Hälfte sind es 22 Prozent. Diesem späten Anstieg liegen unterschiedliche Faktoren zugrunde. Zum einen sind die Menschen in der Vorweihnachtszeit viel beschäftigt, zum anderen werden je näher das Fest rückt gerne etwas teurere Gutscheine verschenkt.

Tipps fürs Vorweihnachtsgeschäft

Um das Weihnachtsgeschäft anzukurbeln, hat CJ Insights folgende Tipps parat:

  • Händler sollten sicherstellen, dass ihre Präsenz auf allen Kanälen bereits im November fit für das Weihnachtsgeschäft ist. Dazu gehört auch, dass die Werbung zu entsprechenden mobilen Landing Pages führt. All das sollte vorab auf Funktionsfähigkeit getestet werden.
  • Zudem sollten Händler die Höhepunkte wie Black Friday und Cyber Monday im Auge behalten. Kunden können beispielsweise durch kostenlose Warensendungen gelockt werden.
  • Gerade in den Tagen kurz vor dem Fest sollten Händler Optionen wie Express-Versand oder Gutscheine auf ihren Seiten anbieten und besonders hervorheben.

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