eMail aus der Redaktion So hält es Microsoft mit Gebraucht-Software

Redakteur: Katrin Hofmann

Microsoft und der Handel mit Gebrauchtsoftware sind zwei Welten, die in der Vergangenheit schon häufig miteinander kollidiert sind. IT-BUSINESS-Redakteurin Katrin Hofmann fragt bei Microsofts Channel-Chef Robert Helgerth nach, was Händler bei der Übertragung von Lizenzen nach dem »Open Licence Agreement« beachten müssen.

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Robert Helgerth, Direktor Mittelstand & Partner, Microsoft Deutschland
Robert Helgerth, Direktor Mittelstand & Partner, Microsoft Deutschland
( Archiv: Vogel Business Media )

Sehr geehrter Herr Helgerth, kürzlich hat Microsoft Interessenten von Gebrauchtsoftware empfohlen, bei Resellern zu ordern, die Lizenzen nur mit Zustimmung der Hersteller übertragen und verkaufen. Auch Microsoft hatte in der Vergangenheit unter klaren Voraussetzungen der Übertragung und dem Verkauf bestimmter Gebraucht-Lizenzen – auch bei Open-Verträgen – zugestimmt und so signalisiert, dass es ein Geschäftsmodell gibt, bei dem Microsoft mit dem Channel bei Gebrauchtsoftware zusammenarbeitet.

Doch nun scheint Microsoft verstärkt eine »Verhinderungsstrategie« zu fahren. So verbietet laut einem IT-BUSINESS-Leser, der gebrauchte Volumenlizenzen nur mit Zustimmung Microsofts verkauft, Ihr Unternehmen »seit kurzem« den Verkauf neuerer Open-Lizenzverträge. Der Grund sei ein vor mehr als einem halben Jahr eingeführter Passus im »Open Licence Agreement«, der den Verkauf von Lizenzen an fremde Dritte untersagt.

Dies läuft letztlich darauf hinaus, einen Teil des Gebrauchtsoftware-Handels durch die Hintertür trockenzulegen und trifft gerade Verkäufer, die auf enge Kooperation setzen. Wie hält es Microsoft nun wirklich mit dem Gebrauchtsoftware-Handel?

Mit freundlichen Grüßen,

Katrin Hofmann

Redaktion IT-BUSINESS

Lesen Sie auf der nächsten Seite die Antwort von Mittelstands- und Channel-Chef Robert Helgerth.

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