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Im IP-Insider-Test: Print Spool Appliances ISD300 und ISD400 von SEH

So funktionieren ausgelagerte Druckdienste

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Der ISD Manager

Beim ISD Manager handelt es sich um eine Windows-Applikation, mit der die IT-Mitarbeiter die vereinfachte Administration von ISDs realisieren können. Sie erlaubt das Überwachen der im Netz vorhandenen Spool-Appliances über einen Statusdialog, der unter anderem Informationen zu Auslastung, Konfiguration, Queues und Druckern bietet.

Darüber hinaus ist es mit dem ISD Manager unter anderem möglich, Backup-Dateien automatisch von den Appliances herunterzuladen und auf Rechnern im Netz zu speichern, Software-Updates gleichzeitig auf mehreren ISD-Lösungen einzuspielen und Queues und Druckertreiber in einer Datenbank auf den Clients zu sichern und später wieder auf den ISDs zu installieren.

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Der ISD Printer Driver Wizard

Beim Printer Driver Wizard handelt es sich ebenfalls wieder um einer Windows-Software. Sie hilft den Anwendern dabei, Druckertreiber auf den ISDs zu hinterlegen. Hierbei müssen die zuständigen Mitarbeiter beachten, dass der Wizard, wenn er auf 64-Bit-Systemen installiert wurde, ausschließlich dazu in der Lage ist, 64-Bit-Treiber auf die Appliances hochzuladen, während er auf 32-Bit-Hosts nur 32-Bit-Treiber bearbeiten kann. Im Test stellten wir zudem fest, dass das Tool unter Windows 7 nur dann läuft, wenn es mit Administratorrechten gestartet wird.

Nach dem Aufruf des Programms zeigt dieses erst einmal einen Willkommensbildschirm an und weist die Anwender darauf hin, dass das verwendete Benutzerkonto Administratorrechte haben muss und auf dem Ziel-ISD als Printer-Administrator-Konto gesetzt sein muss. Danach muss sich der User für einen Modus entscheiden. Zur Verfügung stehen dabei „Printer Driver Installation“, „Queue and Printer Driver Installation“ sowie „Printer Driver Modification“. Da wir im Test lediglich einen Druckertreiber hochladen wollten, entschieden wir uns für die erste Option. Anschließend fragte uns der Wizard nach dem Namen oder der IP-Adresse der Ziel-Appliance und bot uns eine Liste der vorhandenen Druckertreiber an. Nachdem wir den entsprechenden Treiber selektiert hatten, klickten wir auf „Finish“ woraufhin der Wizard den Druckertreiber lokal und auf dem ISD einspielte. Das ganze Verfahren ist sehr einfach und sollte praktisch überall funktionieren.

Fazit

Im Test waren sowohl das ISD300 als auch das ISD400 schnell eingerichtet und in Betrieb genommen. Im Wesentlichen unterscheiden sich die beiden Produkte lediglich durch die Leistungsfähigkeit der Hardware und die Speicherkapazität.

Die tägliche Arbeit mit den Lösungen geht flott von der Hand und sie verfügen über alle Funktionen, die zum effizienten Spoolen von Druckaufträgen in Unternehmensnetzen erforderlich sind. In diesem Zusammenhang verweisen wir insbesondere auf die Security-Features mit Verschlüsselung und Port-Blocking, auf die Remote-Access-Funktionen mit .print-Unterstützung sowie das Repository und die umfassenden Monitoring-Werkzeuge. Dank des Web-Interfaces lassen sich die Appliances von praktisch allen Rechnern aus verwalten und die Windows-Tools ISD Manager und ISD Printer Driver Wizard bieten den Administratoren sinnvolle Hilfestellungen für spezielle Aufgaben. Einrichtungen, die ihre Server entlasten und die Druckprozesse in ihren Netzen stabiler gestalten wollen, sollten unbedingt einen Blick auf die ISDs werfen.

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