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2.000 Mobilfunkmasten, 60.000 km Glasfaster und NB-IoT bundesweit

So erweitert die Telekom 2019 ihr Netz

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

In Großstädten wird die Telekom verstärkt auf Small Cells setzen.
In Großstädten wird die Telekom verstärkt auf Small Cells setzen. (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom gibt sich emsig: In einer jetzt verbreiteten Mitteilung kündigt das TK-Unternehmen detailliert an, wie und wo es die eigenen Glasfaser- und Mobilfunknetze 2019 erweitern will. Denn bisher hapert es noch an einigen Stellen.

Wer meint, dass die Telekom bereits jetzt alle deutschen Autobahnen vollständig und lückenlos mit Sprachdiensten abdecken kann, irrt. Ende 2019 soll es dann aber doch soweit sein. Das kündigt der Netzbetreiber an und macht sich gleich zu Jahresbeginn ans Werk. So solle der Empfang auf der A3 am Elsterberg und auf der A27 nahe Hamwiede bei Bremen verbessert werden.

Auch Bahnreisende will der Mobilfunkanbieter künftig besser als bisher versorgen. Entlang der Schiene beginne der weitere Ausbau beispielsweise bei Hamm für die Bahnstrecke zwischen Dortmund und Hannover. Noch im Januar werde auch ein neuer Standort für die Strecke zwischen Berlin und Rostock in Betrieb genommen.

2.000 neue Mobilfunkstandorte für LTE und 5G

Insgesamt plant die Telekom, 2.000 neue Mobilfunkstandorte für das LTE-Netz zu errichten, das zugleich als Basis für 5G diene. Rund die Hälfte der Masten sollen im ländlichen Raum aufgestellt werden; Schwerpunkte sind dabei Bayern mit über 300 Standorten sowie Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen mit jeweils über 250 Standorten. In Bayern und Nordrhein-Westfalen wurden in den vergangenen Jahren Mobilfunkpakte mit den Landesregierungen unterzeichnet. In Baden-Württemberg hat die Telekom Mitte 2018 mit der Region Stuttgart ein umfassendes Digitalisierungsprojekt erarbeitet.

Zudem will der Anbieter sein Netz verstärkt mit Small Cells rüsten. Die auf öffentlichen Telefonen oder Laternenmasten platzierten Systeme sollen Netzkapazität bedarfsgerecht erweitern. Im Fokus des Ausbaus stehen Großstädte wie Hamburg, Berlin und München. Den Anfang mache in diesem Jahr ein öffentliches Telefon in der Düsseldorfer Altstadt, das mit einer Small Cell ausgestattet wird.

NB-IoT bis Ende 2019 bundesweit verfügbar

Auch das Sensoren- und Maschinennetz solle 2019 weiter wachsen und bis Ende des Jahres bundesweit verfügbar sein. Als Anwendung für NB-IoT nennt die Telekom 35.000 vernetzte Parkplätze in 37 deutschen Städten, die über die App „Park & Joy“ angeboten werden. 2019 wolle man die Zahl so verwalteter Stellflächen verdoppeln oder gar verdreifachen.

Zusätzliche 60.000 Kilometer Glasfaser

Schließlich wird die Telekom in diesem Jahr auch ihr deutsches Glasfasernetz erweitern. Die Infrastruktur solle um bis zu 60.000 Kilometer wachsen und weitere Millionen von Haushalten mit einer zeitgemäßen Breitbandanbindung versorgen.

Ein besonderer Schwerpunkt bleibe der Ausbau von Gewerbegebieten: 140 derer hat die Telekom 2018 vorvermarktet, der Ausbau der Glasfaseranschlüsse startet in diesen Gebieten in diesem Jahr. Das erste Gewerbegebiet, das die Telekom in 2019 fertigstellt, liegt in Egelsbach bei Frankfurt.

Der Glasfaserausbau bis ins Haus (FTTH, fibre to the home) ist 2019 beispielsweise in Bautzen für circa 61.000 Haushalte, im Märkischen Kreis für etwa 47.000 Haushalte oder in der Region Nordsachsen mit rund 45.000 Haushalten vorgesehen. Auch in und um Stuttgart sollen im Rahmen eines großen Digitalisierungsprojekts die ersten 30.000 Haushalte mit Glasfaser angebunden werden. Erste Spatenstiche sind dabei für das zweite Quartal geplant.

Über 50 Mbit/s für Bestandskunden

Ziel sei es auch, die Geschwindigkeit der bestehenden Anschlüsse weiter zu erhöhen. In diesem Jahr wird die Telekom rund fünf Millionen Haushalte von unter 50 MBit/s auf über 50 MBit/s modernisieren.

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