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IDC: 2011 im Fokus So entwickelt sich das IT-Jahr in Deutschland

Redakteur: Katrin Hofmann

Die stabile wirtschaftliche Lage beflügelt weiterhin den IT-Markt in Deutschland. Die neuesten IDC-Zahlen deuten darüber hinaus darauf hin, dass die Talfahrt von vor zwei Jahren schnell wettgemacht wurde.

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Die Ausgaben für IT-Equipment sollen sich positiv entwickeln.
Die Ausgaben für IT-Equipment sollen sich positiv entwickeln.

Die deutsche Konjunktur ist mit Schwung ins neue Jahr gestartet und hat die positive Entwicklung der vergangenen Monate des Vorjahres vorerst beibehalten. Obwohl die jüngsten Ereignisse in Japan und den arabischen Ländern bislang weniger Auswirkungen als zunächst erwartet auf die deutsche Wirtschaft hatten, bereiten die ansteigende Inflation und die Schuldenkrise mehrere EU-Länder Grund zur Sorge.

Nach einem Wachstum von sieben Prozent im Jahr 2010 rechnet IDC für das laufende Jahr mit einem Zuwachs von 6,9 Prozent und damit mit einer gleichbleibend positiven Entwicklung. Insbesondere der Bereich Hardware konnte im vergangenen Jahr mit 18,1 Prozent infolge erhöhter Investitionen ein starkes Wachstum erzielen. Mit einer voraussichtlichen Steigerung von 13,5 Prozent im Jahr 2011 deuten die aktuellen Zahlen auf eine Verlangsamung der Investitionen, wenngleich auf hohem Niveau, hin.

Der PC-Markt, der im letzten Quartal vom Weihnachtsgeschäft gut profitieren konnte, behält seine positive Entwicklung bei, wobei der Zuwachs im laufenden Jahr ebenfalls um einiges niedriger ausfallen wird als 2010. Die Bereiche Software und IT-Services sollen hingegen 2011 etwas schneller zulegen. Speziell bei den Dienstleistungen soll im Vergleich zu den vergangenen zwölf Monaten ein erheblich stärkerer Zuwachs stattfinden.

Die Prognose bis 2015 sowie detaillierte Informationen zu den einzelnen Segmenten finden sich in der Studie „Der IT-Markt in Deutschland, 2010-2015“.

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