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Produkt-Studie Paperfold Smartphone lässt sich wie eine Landkarte ausklappen

| Redakteur: Peter Koller

Wenns auf dem Smartphone-Display mal wieder eng wird, wünscht man sich, man könnte den Screen ausklappen oder einfach noch einen hinzufügen – genau das wollen kanadische Forscher mit ihrem Paperfold-Handy realisieren.

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Dreifaltigkeit: Das Smartphone Paperfold besteht aus drei faltbaren Displays.
Dreifaltigkeit: Das Smartphone Paperfold besteht aus drei faltbaren Displays.
(Human Media Lab)

Der Prototyp des Paperfold-Handys kombiniert drei elektrophoretische Displays – also von der Art, wie sie in E-Book-Readern wie dem Kindle zu finden sind – zu einem Smartphone, das je nach Aufgabe seine Form verändern kann. Denn die drei Screens lassen sich voneinander trennen und unterschiedlich anordnen. „Jede Display-Kachel kann für sich allein agieren oder als Teil eines Gesamtsystems“, sagt Professor Roel Vertegaal vom Human Media Lab der kanadischen Queens University. Er hat Paperfold gemeinsam mit seinem Studenten Antonio Gomes entwickelt.

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Werden zum Beispiel zwei Display in Form eines Notebooks angeordnet, wird auf dem einen eine virtuelle Tastatur angezeigt zur Eingabe von Text, der dann auf der anderen Kachel sichtbar wird. Ein flache Anordnung aller drei Kacheln schaltet automatisch in eine Landkartendarstellung von Google Maps um. Werden die Displays halbkreisförmig gekrümmt, wird darauf Google Earth angezeigt und schließlich in Dreiecksform wird das 3-D-Modell eines Gebäudes auf Google Earth gezeigt.

In einer anderen Demonstration sind auf der linken Seite Bilder als Thumbnails zu sehen und durch eine kurzes Kippen des rechten Displays werden dort die Bilder nacheinander groß angezeigt, wie ein Youtube-Video zeigt:

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