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G-Data-Studie

Smart Home: Gewohnheit schenkt Sicherheit

| Autor: Heidemarie Schuster

Die G-Data-Studie zeigt, dass die Befragten Geräten vertrauen, die sie häufig nutzen – Smart-Home-Devices gehören noch nicht dazu.
Die G-Data-Studie zeigt, dass die Befragten Geräten vertrauen, die sie häufig nutzen – Smart-Home-Devices gehören noch nicht dazu. (Bild: Pixabay)

Das Smart Home hat viele Vorzüge: so kann es beispielsweise den Alltag zu Hause erleichtern und Energie einsparen. Dennoch ist laut einer G-Data-Studie die Skepsis gegenüber den vernetzten Geräten groß – schließlich gibt es genug bekannte Sicherheitsvorfälle, wie das „versehentliche“ Mithören von Smart TVs und Sprachassistenten.

G Data hat im Rahmen des IT-Security-Barometers 1.000 Deutsche zu Smart-Home-Geräten befragt. Dabei kam heraus, dass sie diesen misstrauen. Auch wenn die Digitalisierung immer mehr ins Zuhause einzieht, ist die Mehrheit skeptisch bei Smart-Home-Geräten, Fitness Trackern oder Sprachassistenten, wie Amazons Alexa. In puncto EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) sehen nur 38 Prozent der Deutschen auf der Unternehmensseite einen verantwortungsvolleren Umgang mit Nutzerdaten.

Das größte Vertrauen schenken die Deutschen dem PC. Mehr als sechs von zehn deutschen Internetnutzern halten ihn für sicher, was die Datensicherheit betrifft, gefolgt von Smartphone und Tablet. Diese Geräte, insbesondere der Computer, sind bei vielen Anwendern täglich in Nutzung und dadurch etabliert. Die Deutschen fühlen sich sicher im Umgang mit den Devices und nutzen sie ganz selbstverständlich. Gerade das Smartphone ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, sodass durch die daraus entstehende Bequemlichkeit das Vertrauen in das Gerät entsteht – unabhängig vom Sicherheitsempfinden. Denn viele Anwender nutzen Apps, obwohl ihnen bekannt ist, dass diese sehr viele personenbezogene Daten sammeln.

Tägliche Nutzung macht vertraut

Kritisch sehen die Befragten Smart-Home-Geräte und virtuelle Assistenten wie Alexa oder Siri: Mehr als 40 Prozent schenken diesen Devices wenig oder gar kein Vertrauen. Das liegt auch daran, dass viele Nutzer noch wenig Erfahrung mit den Geräten haben. Außerdem sorgen Medienberichte über Schwachstellen in IoT-Geräten für Verunsicherung bei Verbrauchern.

Dem Computer schenken die Deutschen nicht nur das höchste Vertrauen, mehr als 73 Prozent sehen den PC auch als das Gerät an, mit dem sie am wenigsten Sorgen vor Cyberkriminalität haben müssen – gefolgt von Tablet (62 Prozent) und Smartphone (60 Prozent). Diese Geräte lassen sich durch Sicherheitslösungen gegen Schadprogramme und andere Gefahren aus dem Netz absichern. Smart Speaker sind in der Wahrnehmung der Befragten das unsicherste Gerät, gefolgt von Smart-Home-Devices, da es für diese Geräte keine Security-Software gibt. Zudem werden potenzielle Risiken und Sicherheitsaspekte bei der Entwicklung oft nicht hinreichend berücksichtigt, sodass diese Produkte als unsicher angesehen werden, erklärt G Data. Das verstärke das Unsicherheitsgefühl der Deutschen.

Kein Vertrauen in die DSGVO

Seit mehr als drei Monaten gilt die Datenschutzgrundverordnung. Viele Unternehmen mussten Anpassungen vornehmen, um den Regelungen zu entsprechen und Informationen besser abzusichern. G Data hat daher die Deutschen gefragt, ob sie eine Veränderung festgestellt haben. Das Ergebnis: Die Mehrheit der Teilnehmer (62 Prozent) glaubt nicht, dass Firmen seit dem Inkrafttreten der EU-DSGVO verantwortungsvoller mit persönlichen Daten umgehen.

DSGVO wird noch nicht eingehalten

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