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IoT-Gateway nutzt Ethernet oder Mobilfunk als Backhaul Sigfox präsentiert Access Station Micro

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Als Gateway soll die jetzt vorgestellte Sigfox Access Station Micro die Netzwerkabdeckung für IoT-Infrastrukturen verbessern. Kunden können die Lösung binnen Minuten installieren und per Ethernet oder USB-Mobilfunkmodem mit der Sigfox-Cloud verbinden.

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Das wettergeschützte Gateway lässt sich per PoE mit Strom versorgen.
Das wettergeschützte Gateway lässt sich per PoE mit Strom versorgen.
(Bild: Sigfox/ YouTube)

Ob in abgelegenen Gegenden, dem Inneren stark dämpfender Gebäude oder unter der Erde – die Sigfox Access Station Micro soll den Sigfox-Funkempfang für IoT-Devices verbessern oder überhaupt erst ermöglichen. Als Backhaulverbindungen nutzt das System dabei wahlweise Ethernet oder ein per USB 2.0 angebundenes Mobilfunkmodem.

Nutzer können das 450 Gramm leichte Gerät laut Hersteller rasch aufstellen und in Betrieb nehmen. Das System lässt sich lokal per Android-App einrichten und remote per Sigfox OSS-Plattform warten.

Ohne zusätzliches Funkmodem begnügt sich die Access Station Micro selbst mit im Schnitt 2,3 Watt und lasse sich so auch per Solarzelle praktikabel mit Strom speisen. Alternativ kann die Energieversorgung per PoE erfolgen.

Laut Sigfox ist das per Abdeckung geschützte System gemäß IP65 gegen eindringenden Staub und Strahlwasser geschützt; den Betriebstemperaturbereich beziffert der Hersteller mit -20 bis 55 °C.

Das Gateway sei ferner kompatibel mit allen aktuellen Radio-Konfigurationen. Die interne Antenne versorge komplette Gebäude respektive mehrere hundert Quadratkilometer bei freier Sicht. Pro Tag verarbeite die Lösung bis zu 70.000 Frames.

Weitere Details sowie ein Datenblatt zum Sigfox Access Station Micro gibt es direkt beim Anbieter. Die Lösung soll ab Frühjahr 2019 erhältlich sein und 399 Euro kosten.

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