Eine Studie der Initiative D21 und Fiducia, durchgeführt von TNS Infratest

Sicheres Online-Banking: Die Deutschen haben Angst

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Nutzer, Nutzungsplaner und Nichtnutzer

Online-Banking-Nutzer, Nutzungsplaner dieses Dienstes und Nichtnutzer bewerten die Wichtigkeit der Kriterien eines sicheren Online-Bankings sehr unterschiedlich. Insbesondere Personen ohne Nutzungsabsicht messen vielen Eigenschaften grundsätzlich eine geringere Bedeutung bei. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Erfahrung der Nutzer und die Erwartungen der Nutzungsplaner sich in einigen Punkten unterscheiden.

Die Top 3-Kriterien der Nutzer sind Sicherheit (98 Prozent), Datenschutz (96 Prozent) sowie 24-Stunden-Verfügbarkeit (83 Prozent). Eine etwas andere Einordnung bei gleichzeitig höheren Zustimmungsraten zeigen die Nutzungsplaner: Sicherheit (100 Prozent), Datenschutz (97 Prozent) und das Preis-Leistungs-Verhältnis (89 Prozent). Nutzungsplaner erwarten außerdem verstärkt Schnelligkeit (88 Prozent), Bequemlichkeit (75 Prozent) und Serviceangebote (73 Prozent). Auch die Nutzer empfinden diese Eigenschaften als wichtig (Schnelligkeit: 81 Prozent, Bequemlichkeit: 74 Prozent). Das Serviceangebot im Online - Banking wird jedoch lediglich von 58 Prozent als bedeutend angesehen. Gründe für diese unterschiedlichen Erwartungen können unter anderem sein, dass die persönlichen Erfahrungen die Bewertung der Aspekte verändert.

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Sicherheit und Datenschutz

Auch in naher Zukunft achten Onliner vor allem auf Sicherheit und Datenschutz, wenn man sie nach den zukünftig wichtigen Aspekten beim Online-Banking fragt. Dieses Ergebnis kommt nicht überraschend, denn auch in den vergangenen Jahren wurden diese Aspekte mit jeweils 96 und 94 Prozent bewertet.

Es folgen die Aspekte Schnelligkeit, das Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die 24-Stunden-Verfügbarkeit des Online-Banking. Auch hier sind die Erwartungen der Befragten weitgehend konstant geblieben, wenn man die Ergebnisse des Jahres 2012 mit dem Vorjahr vergleicht.

Betrachtet man die Einschätzung nach dem Merkmal »formales Bildungsniveau «, zeigt sich, dass Personen mit hoher formaler Bildung alle abgefragten Aspekte höher bewerten als Personen mit mittlerer und niedriger Bildung. Ausnahmen bilden Informationen und die Produktpalette. Diese Aspekte werden von den Befragten mit niedriger formaler Bildung mit 65 und 59 Prozent deutlich höher eingeschätzt als von Personen mit hoher formaler Bildung (59 und 50 Prozent).

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