Webshop-Software vom eigenen Erfolg überrollt

Shopware braucht dringend mehr Händler

26.01.2009 | Redakteur: Harry Jacob

Adam Henning, Manager Sales und Marketing, ist bei Shopware für die Channel-Betreuung verantwortlich.
Adam Henning, Manager Sales und Marketing, ist bei Shopware für die Channel-Betreuung verantwortlich.

Wenn das eBusiness wächst und zunehmend kleinere Läden Online-Shops installieren, dann sind auch Fachhändler und Systemhäuser gefragt, diesen Trend nicht zu verpassen. Die Shopware AG sucht solche Reseller, denn sie kann den Kundenansturm allein nicht mehr bewältigen.

Über 100 qualifizierte Leads gehen derzeit jeden Monat bei der Shopware AG ein. Die Software-Schmiede mit Sitz in Schöppingen, nahe der holländischen Grenze, braucht deshalb dringend mehr Partner. Noch vor einem Jahr hatte der Geschäftsplan eher bescheidenes Wachstum und einen vorsichtigen Aufbau des Channel-Geschäfts vorgesehen. Doch diesen Plan hat die Realität überholt. Der Zulauf ist so groß, dass der Hersteller das Thema »Kaltaquise« derzeit völlig auf Eis gelegt hat.

Denn die Konsumenten gehen inzwischen öfter ins Internet, und sei es nur, um sich zu informieren. Diesem Trend stellen sich immer häufiger kleine und mittlere Geschäfte mit eigenen Internet-Präsenzen – und den soll Shopware liefern. Das eBusiness zeigt Erfolg: ein Schuhgeschäft, das mittels Shopware eine »vierte Filiale« im Internet eröffnet hatte, erzielt dort bereits nach zwei Monaten genauso hohe Umsätze wie an einem »realen« Standort. »Und das praktisch mit dem Box-Produkt«, wie Shopware-Vorstand Stefan Heyne verschmitzt zugibt.

Eine weitere Erfolgsstory ist der Kunde Mabito.com. Der vertreibt exklusives Grillzubehör im Internet – hauptsächlich an männliche Kunden – und gewann in diesem Jahr den »Shop Usability Award«. Unter den Top-30-Online-Angeboten finden sich hier insgesamt fünf Shopware-Kunden.

Ohr am Markt

Für Stefan Hamann, ebenfalls im Shopware-Vorstand und verantwortlich für die Programmierung, ist dies eine Bestätigung des Geschäftsmodells: »Wir hatten schon einige Jahre eigener Erfahrung mit dem Online-Verkauf, als wir die erste Version von Shopware herausbrachten. Es kommen aber auch viele Wünsche und hilfreiche Anregungen von unseren Kunden, die wir umgehend in die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Produktes einfließen lassen.« Daraus hätten sich einige Features entwickelt, durch die sich Shopware von Wettbewerbsprodukten abgrenzt. Zuletzt waren eine Schnittstelle zu sofortueberweisung.de und ein Express-Versand-Modul hinzugekommen. Nach dem Abschluss der Version 3.0, so Hamann, habe man nun die Kunden geben, per »Feature Request« Wünsche und Anforderungen einzureichen, die in der Version 4.0 umgesetzt werden sollen.

Lesen Sie auf der folgenden Seite, wie sich Shopware um die Sicherheit von Betreiber und Kunden kümmert.

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