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Foxconn-Tochter orientiert sich neu Sharp plant den Kauf der Notebook-Sparte von Toshiba

Autor: Sylvia Lösel

Der Ausverkauf von Toshiba geht weiter. Nun könnte das PC- und Notebook-Geschäft an der Reihe sein. Sharp könnte dieses für rund 36 Millionen US-Dollar erwerben.

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Sharp könnte mit dem Zukauf wieder ins PC- und Notebook-Geschäft einsteigen.
Sharp könnte mit dem Zukauf wieder ins PC- und Notebook-Geschäft einsteigen.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Für rund 36 Millionen US-Dollar will Sharp offenbar die PC- und Notebook-Sparte des japanischen Herstellers Toshiba kaufen. Laut amerikanischen Medienberichten will das, seit zwei Jahren zu Foxconn-gehörige, Unternehmen den Zukauf als Hebel nutzen, um PCs noch günstiger produzieren zu können. Sharp kündigte an, dass man zum 1. Oktober diesen Jahres 80,1 Prozent von Toshibas PC-Sparte übernehmen und deren Dynabook-Marke erhalten wolle. Damit könnte Sharp auf den PC-Markt zurückkehren.

Das bedeutet einen vorläufigen Schlusspunkt hinter einer erfolgreichen Ära. 1985 hatte Toshiba das weltweit erste Notebook vorgestellt und in seinen besten Zeiten 17,7 Millionen PCs verkauft. Im vergangenen Jahr waren es nur noch 1,4 Millionen.

Toshiba verkauft seit einiger Zeit Teile seines Produktportfolios, um über die Insolvenz seiner ehemaligen Atom-Tochter Westinghouse hinwegzukommen. So gingen das Fernsehgeschäft an Hisense und die Haushaltsgüter an Chinas Midea Gruppe. Über die Chipsparte wird noch heiß verhandelt.

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Chefredakteurin