HSP Summit 2018

Service Provider müssen Multi-Cloud-Umgebungen mit Beratung kombinieren

| Autor: Sarah Nollau

Thomas Kitz, Director Sales Service Provider & Alliances bei HPE
Thomas Kitz, Director Sales Service Provider & Alliances bei HPE (Bild: HP)

Für Managed Service Provider bedeutet der Vormarsch der Hyperscaler wie AWS und Microsoft, dass sie sich anders aufstellen müssen. Multi-Cloud-Umgebungen sollten mit Beratung kombiniert werden, so Thomas Kitz, Director Sales Provider bei HPE.

ITB: Nach den großen Mergern vor etwa einem Jahr gab es im vergangenen Herbst mit dem Kauf von Nexinto durch PlusServer eine weitere prominente Übernahme. Wird sich die Konsolidierungswelle im Hosting-Markt nach Ihrer Einschätzung fortsetzen?

Kitz: Nach meiner Einschätzung wird sich die Konsolidierungswelle der Service Provider, die sich auf Infrastructure as a Service (IaaS) fokussieren, weiter fortsetzen. Der Markt konzentriert sich zunehmend auf Software-as-a-Service-Angebote, um höherwertige und margenträchtigere Services anzubieten. Service Provider müssen sich demnach gegenüber Hyperscalern wie Microsoft und AWS sinnvoll aufstellen, indem sie Multi-Cloud-Umgebungen mit Beratung kombinieren, um ihren Kunden die optimale Plattform für jeden Workload zu bieten.

ITB: Die großen Cloud-Player kommen fast ausnahmslos aus den USA beziehungsweise aus China. Werden diese beiden Länder den Cloud-Markt zukünftig dominieren? Was bedeutet das für uns?

Kitz: Die USA und China werden den Cloud-Markt vor allem im Bereich der Tier 1-Public-Cloud-Angebote dominieren. Derzeit schlägt das Pendel von der Public Cloud aber in Richtung lokal gehosteter Clouds und Edge Computing aus. Eine Reihe von Themen tragen dazu bei. Dazu gehört zum Beispiel die neue EU-Datenschutzgrundverordnung. Außerdem wächst IoT derzeit sehr stark, das heißt immer mehr Workloads laufen lokal in Fabriken, Anlagen oder Gebäuden. Die Aufgabe der lokalen Service Provider und Systemhäuser wird also sein, ihren Kunden zu helfen, diese hybriden Konstellationen aus Edge, Core und Cloud Computing zu integrieren und zu vereinfachen.

ITB: Angesichts des Wettbewerbsdrucks müssen sich die „klassischen“ IT-Systemhäuser und -Integratoren hin zum „Systemhaus 2.0“ bzw. zu Managed Service Providern für Value- oder Public-Cloud-Services transformieren. Teilen Sie diese Einschätzung und wie können die Partner den Transformationsprozess erfolgreich gestalten?

Kitz: Ich teile Ihre Einschätzung. Partner können die Transformation sowohl durch eigene Angebote als auch durch intelligente Kooperationen erfolgreich gestalten. Ein starkes Ökosystem mit lokalen und globalen Anbietern ist essentiell, um ein vielfältiges Multi-Cloud-Portfolio anbieten zu können.

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