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Manchmal reicht „Nur-anpassen-an-die-Virtualisierung“ nicht

Service Provider Easynet zählt vier Rechenzentrums-Trends

21.01.2011 | Redakteur: Ulrike Ostler

Service-Provider Easynet beobachtet im Wesentlichen vier Rechenzentrumstrends. Bildvorlage: Pixelio/Cora
Service-Provider Easynet beobachtet im Wesentlichen vier Rechenzentrumstrends. Bildvorlage: Pixelio/Cora

Rechenzentren stehen vor massiven Veränderungen oder sind schon mitten drin. Virtualisierung und neue Nutzungskonzepte wie Cloud Computing sind die wesentlichen Faktoren für den Wandel. Easynet Global Services, globaler Service Provider mit eigenen Rechenzentren, fasst die wichtigsten Trends zusammen.

Die durch Cloud Computing und Virtualisierung verursachte höhere Auslastung der Systeme bedeutet eine starke Belastung der Infrastruktur. Zahlreiche Rechenzentren werden in den nächsten Jahren neu auf die erhöhten Anforderungen ausgerichtet werden müssen.

Diethelm Siebuhr, Geschäftsführer Central Europe von Easynet Global Services beschreibt den Umbruch: „Rechenzentren stehen vor dem größten Wandel seit der Einführung der x86-Server. Cloud Computing stellt für Rechenzentren eine enorme Herausforderung dar und wer künftig in diesem Markt eine Rolle spielen will, der muss schon heute seine Infrastruktur auf die neuen Anforderungen ausrichten.“

Von 1 bis vier

  • 1. Die Mega-Trends Cloud Computing und Virtualisierung werden die Rechenzentren auch in den kommenden Jahren beschäftigen, denn Unternehmen benötigen dynamische IT-Ressourcen, die sie flexibel von einer zur anderen Aufgabe verlagern können. Dezidierte Cloud-Lösungen, bei denen Unternehmen in einem bestimmten Rechenzentrum flexible Kapazitäten in Anspruch nehmen können, werden eine immer größere Rolle spielen. In solchen „Enterprise Clouds“ erhalten die Unternehmen über ihre Daten mehr Kontrolle. Dabei können auch die höchsten Sicherheitsanforderungen individuell umgesetzt und die entsprechenden Zertifizierungen eingehalten werden.
  • 2. Durch den verstärkten Einsatz virtueller Systeme sowie Blade-Server und Enterprise Cloud Storages steigt in den Rechenzentren der Auslastungsgrad aller Infrastruktur-Komponenten. Waren Server bisher beispielsweise nur zu 15 bis 25 Prozent ausgelastet, so steigt dieser Wert in einer virtualisierten Umgebung auf bis zu 70 oder 80 Prozent. Dadurch verbrauchen die Systeme erheblich mehr Strom und erzeugen ein Vielfaches an Abwärme.
  • 3. Der höhere Auslastungsgrad und die wachsende Packdichte durch den Einbau von mehr und zugleich sehr viel leistungsfähigeren Komponenten in die Racks führen zu extremen Belastungen der Infrastruktur der Rechenzentren. Insbesondere die bisherigen Kühlungssysteme sind dem oft nicht mehr gewachsen und können mit dem Leistungszuwachs der Systeme immer weniger Schritt halten. Da durch die höhere Packdichte mehr Services auf den Systemen laufen, steigen außerdem die Anforderungen an die Ausfallsicherheit.
  • 4. Eine neue Infrastruktur lässt sich in bisherigen Rechenzentren nur bedingt implementieren. Viele Rechenzentren müssen daher in den nächsten Jahren von Grund auf neu konzipiert und in vielen Fällen auch ganz neu errichtet werden.

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