Oracle startet Virtualisierung auf Basis von Xen Server-Virtualisierung mit Oracle VM

Redakteur: Florian Karlstetter

Nun steigt auch Oracle in den Virtualisierungsmarkt ein und bietet mit Oracle VM eine Variante des freien Hypervisors Xen an. Ab dem 14. November soll die Virtualisierungslösung per Download verfügbar sein, zusätzlich bietet Oracle Kunden Support gegen eine jährliche Gebühr.

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Oracle kündigte seine eigene Virtualisierungslösung anlässlich der Oracle Open World in San Francisco an. Bei Oracle VM handelt es sich um eine Variante des freien Hypervisors Xen, die direkt auf der Hardware laufen soll und kein Host-Betriebssystem benötigt.

Damit steigt nun auch der Datenbankriese in den lukrativen Markt der Virtualisierungslösungen ein und bietet Anbietern wie Citrix (XenSource) oder VMware die Stirn. Als Gastsysteme unterstützt werden sollen neben Windows-Varianten auch Linux-Distributionen, allerdings soll sich Windows nur dann virtualisieren lassen, wenn der Prozessor Virtualisierungstechniken unterstützt. Desweiteren spricht Oracle von einfacher Installation, auch soll Oracle VM eine größere Effizienz als andere Server-Virtualsierungslösungen mit sich bringen.

Die wichtigsten Oracle-Lösungen wie Oracle Database, Oracle Fusion Middleware und oracle Applications sind bereits mit Oracle VM zertifiziert. Die Virtualisierungskomponenten sollen ab dem 14. November 2007 kostenlos zum Download erhältlich sein. Zusätzlich bietet Oracle verschiedene kostenpflichtige Support-Optionen an: Eine einjährige Unterstützung für ein System mit maximal zwei Prozessoren kostet 499 US-Dollar, bei unlimitierter Prozessor-Anzahl sind knapp 1.000 US-Dollar fällig.

Pillar Data Systems unterstützt Oracle VM

Auch Storage-Anbieter Pillar hat angekündigt, in Zukunft Oracle VM zu unterstützen. Damit soll eine bessere Nutzung von Speicherkapazitäten, eine hochverfügbare Architektur sowie eine verbesserte Zusammenarbeit mit Oracle Real Application Clustern möglich sein. „Pillar ist für Oracle VM bestens gerüstet, da das Axiom Speichersystem für die einfache Verwaltung mehrerer Applikationen mit unterschiedlichen Nutzungsanforderungen konzipiert wurde“, erklärt Mike Workman, CEO und Chairman von Pillar Data Systems. „Unternehmen, die ihre Oracle 11g Datenbanken und Server-Pools für 11g Applikationen auf einer konsolidierten Plattform virtualisieren möchten, profitieren von Pillars einzigartiger Quality of Service-Funktionalität für verschiedene Speicherklassen.“

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