Gartner-Zahlen zum Server-Markt Server-Umsätze gehen zurück

Redakteur: Katrin Hofmann

Schon im dritten Quartal hat die »Wirtschaftskrise« den Analysten von Gartner zufolge »den Server-Markt erfasst«. Den Zahlen zufolge sanken sowohl EMEA- als auch weltweit die Umsätze, obwohl die Verkaufszahlen gestiegen sind.

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»Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise erfassten im dritten Quartal 2008 auch den Server-Markt«, beurteilt Gartner-Analyst Errol Rasit die Erhebung seines Unternehmens zum Server-Markt im dritten Quartal. In der Wirtschaftsregion Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) ging demzufolge erstmals seit dem zweiten Quartal 2006 der Umsatz mit Servern zurück: um 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf nunmehr 3,9 Milliarden US-Dollar.

Außer dem Anbieter HP, dessen Umsätze mit einem Plus von 0,9 Prozent stabil geblieben sind, mussten alle führenden Hersteller Einbußen hinnehmen. Am heftigsten unter den Top-Fünf traf es Sun und FSC, die mit Rückgängen von 17,6 beziehungsweise 17,7 Prozent zu kämpfen hatten.

Erstplatzierter im Umsatz-Ranking in EMEA ist wie auch im Vorjahresquartal HP mit rund 1,56 Milliarden US-Dollar. IBM bleibt mit gleichem Marktanteil wie im Vorjahr (26,8 Prozent) Zweitplatzierter mit einem Umsatz von etwa 1,06 Milliarden US-Dollar. Auf den Rängen drei bis fünf folgen Sun mit zirka 401 Millionen US-Dollar, Dell mit rund 362 Millionen US-Dollar und FSC mit etwa 277 Millionen US-Dollar Umsatz.

Auf der nächsten Seite lesen Sie, wie sich die Umsätze weltweit entwickelten und wie der Absatz zulegen konnte.

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