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Über den Sinn und die Brauchbarkeit neuer und ganz neuer Fabric-Technik Server Fabrics erleben in virtuellen Umgebungen eine Renaissance

| Redakteur: Ulrike Ostler

Aus alt wird neu. IT-Manager geben längst abgemeldeten Computer-Fabric-Technologien eine zweite Chance, diesmal bei Unternehmens-Workloads in virtuellen Umgebungen.

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Die Idee von Server Fabrics gibt es schon lange, doch jetzt gibt es neue Architekturen.
Die Idee von Server Fabrics gibt es schon lange, doch jetzt gibt es neue Architekturen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Fabrics sind nichts Neues. Im höheren Sinne ist die Idee hinter diesem Strukturmodell, Ressourcen wie Prozessor, Memory und I/O als separate wiederverwendbare Komponenten zu behandeln, so dass sich Computersysteme dynamisch aus- und zurückbauen lassen.

Im Alltag werden Fabrics gelegentlich als Cluster-Netz oder Prozessoren-Netzwerk und auch im großen Umfang für High-Performance Computing (HPC) herangezogen, um großen Knoten beim Teilen von großen Datenmengen untereinander zu helfen. Fabrics sind, zumindest in den USA, immer noch auf Applikationen mit großen „Ost-West“-Traffic-Mustern ausgerichtet. Das passiert allerdings sind immer häufiger in virtuellen Server-Umgebungen.

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Virtualisierte Umgebungen sind auch das Ziel des zuletzt hinzugekommenen Anbieters, der beim Thema Fabrics seinen Hut in den Ring wirft: Xsigo. Dessen neue Server Fabric Technik erlaubt Anwendern der „I/O Director“-Plattform, Server und virtuelle Maschinen direkt miteinander zu verbinden ohne dabei Switches, SwitchPorts, VLANs oder Router konfigurieren zu müssen.

Xsigos bringt neues Konzept

Xsigos Server Fabric verändere die Spielregeln, meint Beta-Tester Aaron Branham, IT-Direktor bei Bluelock, einem Cloud Hosting Provider in Indianapolis. Allerdings findet er auch erste Einschränkungen: „Eine der Begrenzungen bei Xsigo ist, dass der gesamte Ethernet-Traffic über denselben Weg gehen muss“, so Branham. Aber solange zwei Server am selben VLAN hingen, könnten sie miteinander kommunizieren, fährt er fort. Das sei besonders nützlich für „Ost-West“-Traffic etwa bei VMware VMotions und bei umfangreichen File-Transfers.

Zugleich setze die Durchführung von „Ost-West“-Transfers über die Xsigo Fabric bei Bluelock die nach Norden gerichteten Ports frei, so dass weniger in Netzwerk-Infrastrukturen investiert werden müsse, so Branham.

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