Marktübersicht zur Sicherheit in der IT

Security Channel-Kompendium 2009

Bereitgestellt von: IT-BUSINESS

Security Channel-Kompendium 2009

Überblick über die aktuellsten Trends und Produkte im Sicherheits-Markt, darunter Themen wie Security as a Service, Archivierung und Datenschutz sowie die Bedeutung von Compliance-Richtlinien.

Sexualität und IT-Security: Bis vor wenigen Wochen war dies ein völlig unterbewerteter Zusammenhang. Unter anderem, so war von mehreren Teilnehmern des IT-BUSINESS-Roundtables zu hören, muss hier noch Aufklärungsarbeit geleistet werden. Es fehlt der Branche, so hieß es, an attraktiven Schlagworten, die die Nachfrage anheizen. Details hierüber – und Lösungsansätze – können Sie beim Roundtable ab Seite 14 nachlesen.
 
Doch so schlecht, wie sie Branchen-Insider oft sehen, ist die Nachfrage für Lösungen im Umfeld der IT-Security nicht. Analysten sprechen auf diesem Gebiet bereits von Flaute, wenn die Umsätze nicht mehr mit jährlichen zweistelligen Prozentsätzen anwachsen. Geschuldet ist diese „Delle“ der Wirtschaftskrise. Diese macht weder vor notwendigen, anstehenden Investitionen in Security-Systeme halt, noch lässt sie die Malware-Industrie, die sich im Schatten der normalen Wirtschaft als lukrativer Markt etabliert hat, ungeschoren. Selbst kriminelle Schadcode-Autoren, so vermeldete vor kurzem G Data, müssen ihren Tribut an die Rezession in Form einer gesunkenen Auftragslage entrichten. Für den Sommer sah der Anti-Malware-Anbieter bereits eine Stagnation bei den Malware-Neuerscheinungen.
 
Ganz anders sehen das die anderen Anbieter. Die Cyberkriminalität sprengt mal wieder Grenzen, ist im Focus Report von Trend Micro, Stand Juni 2009, zu lesen. "In erster Linie hat die Krise zu einem Anstieg der Kategorie Werbung für Spammer-Dienstleistungen geführt“, heißt es bei Kaspersky. Fortinet konstatiert in seinem aktuellen „Treatscape Report“ ein vermehrtes Wachstum des Malware-Aufkommens und die bis dato höchste Anzahl von Phishing-Attacken. Und Panda Security meldet soeben sechsmal so viel Malware für den Identitätsdiebstahl wie im Vorjahreszeitraum.
 
Bei allem Für und Wider der Analysten und Insider wird eines doch klar: Der Markt für IT-Security steht unter ganz anderen systemischen Vorgaben als der für IT generell. Security funktioniert oft nach dem digitalen Prinzip: Investieren oder sterben. Wer kein Geld zum Schutz seiner Infrastruktur in die Hand nimmt, ist ganz schnell ganz weg.
 
In der zweiwertigen Struktur dieser Logik liegt letztlich auch der Grund, warum IT-Security nicht sexy sein kann: Das digitale Abarbeiten äußerer Vorgaben schließt das assoziative Moment – konstitutiv für Sexualität – schon nach strukturellen Gesichtspunkten aus. Dennoch: Geschäfte werden von Menschen gemacht. Diese funktionieren nicht nur zweiwertig. Das vorliegende Kompendium lädt Sie ein, die zusätzlichen Werte zu erkennen und zu nutzen, die sich aus der immer noch sehr sicheren Basis des Geschäfts mit dem Gefühl von echter Sicherheit ergibt.
 
Viel Spaß beim Lesen wünscht
 
 
Dr. Andreas Bergler
Leitender Redakteur IT-BUSINESS

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Publiziert: 21.09.09 | IT-BUSINESS