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Lancom ISG-8000 SD-WAN-Gateway für bis zu 3.000 Außenstellen

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Das „Integrated Services Gateway“ ISG-8000 bildet laut Hersteller Lancom die sichere, skalierbare Grundlage für große und sehr große Multi-Service-IP-Netzwerke. Mit dem Gerät sei es möglich, bis zu 3.000 Standorte über hochsicheres IPsec-VPN anzubinden.

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Das Lancom ISG-8000 ist mit acht Gigabit-Ethernet-Ports, zwei USB-Ports sowie zwei SFP+-Ports ausgestattet.
Das Lancom ISG-8000 ist mit acht Gigabit-Ethernet-Ports, zwei USB-Ports sowie zwei SFP+-Ports ausgestattet.
(Bild: Lancom)

Lancom bezeichnet das ISG-8000 als Hochleistungs-Gateway, das auf moderne Verschlüsselungs- und Redundanzkonzepte setzt und mit High Scalability VPN (HSVPN) erstmals eine Next-Generation-SD-WAN-Technologie nutzt. Ab Werk unterstützt das Gerät laut Hersteller 250 VPN-Gegenstellen, über Zusatzoptionen sind bis zu 3.000 VPN-Gegenstellen möglich.

Lancom ISG-8000 bietet acht Gigabit-Ethernet-Ports, zwei USB-Ports sowie zwei SFP+-Ports mit je 10 Gigabit. Zwei redundante Netzteile sollen vor Ausfällen schützen. Auf dem frontseitigen Display sollen permanent Geräteinformationen wie Temperatur, CPU-Auslastung und aktive VPN-Tunnel ablesbar sein.

In Verbindung mit der Lancom Management Cloud werde das ISG-8000 zur Grundlage für SD-WAN-Infrastrukturen. Die Vorteile liegen laut Lancom in der hochgradig automatisierten Konfiguration des gesamten Netzes und dem automatischen Rollout der Gerätekonfigurationen auf alle Standorte. Darüber würden sich agile Netzwerkinfrastrukturen wirtschaftlich aufbauen und zuverlässig rund um die Uhr zentral überwachen lassen. Dem Hersteller zufolge ist beim Aufbau und Management eines komplexen Enterprise-WAN eine Zeitersparnis von bis zu 80 Prozent möglich. Auch würden sich Kostenvorteile durch die Ablösung bzw. Ergänzung von kostenintensiven MPLS-Leitungen ergeben.

In Hochleistungsnetzen mit vielen Diensten und hohen Datenmengen soll die SD-WAN-Technologie High Scalability VPN für maximale Skalierbarkeit und Effizienz der VPN-Architektur sorgen. HSVPN könne beliebig viele Netze in einem einzigen Tunnel bündeln und die Daten gesammelt – aber dennoch sicher und strikt voneinander getrennt – an die Gegenstelle transportieren. Zuvor sei für jede Anwendung ein einzelner VPN-Tunnel benötigt worden. Die deutlich geringere Anzahl an VPN-Gegenstellen verringere die Wiederherstellungszeiten bei einem Failover.

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