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Vorwürfe werden untersucht

Schweizer Fritz & Macziol in Bestechungsskandal verwickelt

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sarah Maier / Sarah Gandorfer

Die deutsche Frtiz & Macziol steht nicht im Verdacht in der Bestechungsaffäre verwickelt zu sein.
Die deutsche Frtiz & Macziol steht nicht im Verdacht in der Bestechungsaffäre verwickelt zu sein. (Bild: Fritz & Macziol)

Bei Fritz & Macziol (FuM) in der Schweiz brodelt es. Das Management steht unter Bestechungsverdacht. Der Mutterkonzern Imtech sowie die Schweizer Behörden ermitteln.

Wie die Fritz-&-Macziol-Mutter Imtech bekannt gibt, wird gegen ihre Schweizer Tochter derzeit wegen Bestechung ermittelt. Bei den Vorwürfen soll es sich um exzessive Unterhaltungsangebote sowie Geschenke an die Schweizer Behörde „Staatssekretariat für Wirtschaft“ (Seco) handeln.

Der niederländische Konzern kooperiert mit den Schweizer Behörden und setzt zudem ein Team von außenstehenden Rechtsexperten und Investigatoren ein, um Klarheit in dieser Angelegenheit zu bekommen. Das Unternehmen betont, dass es „unethisches Geschäftsgebaren strikt ablehnt“. Im Rahmen des Skandals ist der Schweizer CEO von Fritz & Macziol (FuM), Burim Mirakaj, zurückgetreten.

„Ich ging davon aus, dass ein solcher Fall in der Schweiz nicht möglich sei“, erklärte Imtech-Chef Gerard van de Aast in einem Gespräch mit dem Schweizer Tages-Anzeiger. Nachdem der Konzern 2011 in Deutschland mit einer Korruptionsaffäre beim Umbau der Frankfurter Zwillingstürme zu kämpfen hatte, wurden so genannte Audits eingeführt. Allerdings nicht in der Schweiz. Das Versäumnis liege auch an den Grössenverhältnissen. Am Gesamtumsatz von Imtech von über fünf Milliarden Euro erwirtschaften die 45 Mitarbeiter der FuM-Schweiz nur ein halbes Prozent. Laut Van de Aast wurden bei FuM Deutschland keine Hinweise auf illegale Aktivitäten gefunden.

Die Schweizer Medien spekulieren, dass der Skandal noch weitaus größere Ausmaße hat.

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